by Ferdinand, Freiherr von Rast (1808 - 1889), as Ferdinand Hilarius

Der Hügel
Language: German (Deutsch) 
Available translation(s): ENG
Ein Knäblein stand auf einem Hügel,
Blickt in die Gegend rings umher,
Da spielt der Wind mit sanften Flügel
Ihm um das Haupt; er seufzt so schwer.

Warum? Warum? Das wuss't er nicht.
Und bei des Mondes Schein
Gewahrt er ein Gesicht
Wie Nebel zart und fein.

Es schwebt als lichter Schatten
Auf dunkler Wiesen Matten.
Und als er erblickt,
Es ihm so traulich nickt.
Es war ein Gruss aus besser'm Land;
Auf Mutter's Grab der Knabe stand.

Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Laura Prichard) , "The Hill", copyright © 2020, (re)printed on this website with kind permission


Researcher for this text: Ferdinando Albeggiani

This text was added to the website: 2008-03-31
Line count: 14
Word count: 78