by Heinrich Stieglitz (1801 - 1849)

Gulhinde
Language: German (Deutsch) 
Nennet nur den Jüngling meiner Liebe!
Ach, es tönt so süß an Herz und Ohr,
Klingt der Name der geheimsten Triebe
Auch aus andern Lippen uns hervor.

Fragt mich immer, wer den Schmuck gegeben,
Der Gulhindens Arm und Brust umschlang;
Assad! ruf' ich unter freud'gem Beben;
Ihm allein gebührt der Freude Dank.

Fragt ihr, Mädchen, nach des Gürtels Steinen,
Nach des Kleides Stoff, dem weichen Shawl,
Alle sie verdank' ich nur dem Einen, 
Alle sind sie Gaben seiner Wahl.

Darum schmückt das Mädchen sich so gerne, 
Weil der Freund die Zierde dargebracht; 
Glänzten wohl so schön des Himmels Sterne, 
Wenn nicht Allahs Hauch sie angefacht? --

Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)

  • by Karl Gottlieb Reissiger (1798 - 1859), "Gulhinde", op. 87 (6 Gesänge und Lieder aus Stieglitz' Bildern des Orients für Sopran oder Tenor) no. 5, published 1834 [soprano or tenor and piano], Berlin, Schlesinger [
     text not verified 
    ]

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

This text was added to the website: 2010-10-10
Line count: 16
Word count: 105