by Ernst Wolfgang Behrisch (1738 - 1809)

Auf der Liebe dunklem Meere
Language: German (Deutsch) 
Auf der Liebe dunklem Meere 
Wogte hin und her mein Kahn, 
Und wo Land zu finden wäre, 
Zeigte kein Magnet mir an. 

Einen Stern nur konnt ich sehen, 
O wie lieblich war sein Licht. 
Meinen Lauf nach ihm zu drehen, 
Wich von ihm mein Auge nicht.  

[Eine Wolke dicht und feuchte 
deckt nun seiner Strahlen Gluth.  
Himmel, du bist ohne Leuchte, 
Und mein Herz ist ohne Muth.]1

[Schön Gestirn, o glänze wieder.  
Geh' mit klarem Lichte auf!  
Blicke tröstend auf mich nieder, 
Lenke glücklich meinen Lauf.]2

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Confirmed with Zeitung für die elegante Welt, no. 57; Dienstag, 12 Mai 1801, in Berlin, as an insert printed between pages 464 and 465 of music - the Theme from the "Theme and Variations" composed as the second movement of Joseph Wölfl's Piano Sonata, Op. 6 no. 2. The piano music had been published in 1799 in Augsburg by Gombert &. Co., and can be viewed (piano solo only) at Petrucci Music Library. It is titled here "Romanze nach dem Don Quixote".

The poem also appears in Deutsches Liederlexicon, ed. by August Härtel, Philipp Reclam Jr., 1865, Song no. 83, page 57, under the title "Meerfahrt", with changes described in the footnotes below.

1 In "Meerfahrt" from Deutsches Liederlexicon:
Eine Wolke, dicht und trübe, 
Deckt der Sterne Strahlengluth; 
Ich bin ohne Trost und Liebe, 
Und mein Herz ist ohne Muth.
2 In "Meerfahrt" from Deutsches Liederlexicon and Sterkel's setting:
Schöner Stern, erscheine wieder, 
Einz'ger Stern in seiner Art!   
Blicke tröstend auf mich nieder,  
Leite glücklich meine Fahrt.


Authorship:

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):


Researcher for this text: Melanie Trumbull

This text was added to the website: 2016-02-08
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