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Lieder für Kinder

Word count: 2342

Song Cycle by Johann Adam Hiller (1728 - 1804)

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?. Der Apfel [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Als jüngst Hänschen in dem Gras
Sich ein Blumensträuschen las,
Fand er, welch Vergnügen!
Einen Apfel liegen.

Hänschen hüpfte froh daher;
"Ey wie wunderschön ist er!"
Sprach er; "meinem Magen
Soll er wohl behagen."

Voll Begierde biß er zu ...
Hänschen, o was sprudelst du?
Will dem kleinen Gecken
Nicht der Apfel schmecken?

O sprach er: "der Wurm ist drinn!"
Und warf ihn entrüstet hin:
"Eine schöne Lügen
Laß ich mich betrügen!"


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

?. Das Lamm [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Wie nah, du armes Lämmchen, du,
Wie nahe gehst du mir!
Noch spielst du sorglos und in Ruh,
Und ach! was drohet dir!

Von dem, der dir das Futter giert, 
Glaubst du, er sey dein Freund? --
Dich liebt er, weil er sich nur liebt,
Und ist dein ärgster Feind!

Die rothe Schleife, welche sich
Izt um dein Hälschen schlingt,
Ach! ist das Band, woran man dich
Zum Tode morgen bringt.

Und diese Hand -- mit sanftem Muth 
Wird sie von dir geküßt? 
O! wüßtest du, daß morgen Blut, 
Dein Blut von dieser fließt!

Wohl dir! genieß in Glück und Ruh 
Der kurzen Lebensfrist! 
Was hülf es dir, ach, wüßtest du, 
Was dir beschieden ist!


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

?. Die Eule [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): ENG

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , "The owl", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission


Die Eule scheut das Sonnenlicht,
Und kriecht in finstre Höhlen:
Warum? weil ihre Werke nicht
Den Menschen sich empfehlen.

Mich übereile keine That,
Die ich einst muß bereuen!
Denn wer ein gut Gewissen hat,
Braucht nie den Tag zu scheuen.


Confirmed with Kleine Lyrische Gedichte von C.F. Weisse, III. Theil, Wien: F.A. Schrämbl, MDCCXCIII (1793), page 101.


Submitted by Sharon Krebs [Guest Editor]

?. Auf ein paar von der Katze erwürgte Lachtauben [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Du [falsche, böse Kaze]1,
Was hast du mir gethan!
O! daß ich dir die Taze
Nicht gleich verschneiden kann!
Die Täubchen, meine Freude,
Die mir stets vorgelacht,
Hast du mir alle beyde
So grausam umgebracht!

Gut; Du sollst mir bezahlen!
Ich will nicht ruhig seyn:
Die allerärgsten Quaalen
Sind noch für dich zu klein.
Nahst du dich meinem Schoose
Unh kömmst und schmeichelst mir:
So peitsche, schlage, stose
Ich ganz gewiß nach dir.


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1 Hiller: "böse falsche Katze"; further changes may exist not noted above.

Submitted by Emily Ezust [Administrator]

?. Der Sperling und das Turteltäubchen [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Ich armer Schelm, wie geht es mir!
Du bist geliebt: ich bin verachtet.
Was denkt der Mensch wohl, daß er dir
Weit minder nach dem Leben trachtet?
Bin ich, gesteh'es mir nur zu,
Nicht zehnmal listiger als du?


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

?. An die Gesundheit [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Die du sanft und rein mir in Adern fließest,
Heiterkeit und Muth durch mein Herz ergießest,
Zu Geschäften mich stark und fröhlich machst,
Meine Sinnen schärfst, durch Gefühl entzückest,
Für mich Berg und Thal, Wald und Aue schmückest,
Und aus jedem Halm mir entgegen lachst:
 
O Gesundheit! Glück, höchstes Glück der Erden!
Durch dich muß die Welt erst uns reizend werden;
Du bist mehr als Gold, mehr als Kronen werth;
Du vergüldest uns diese Lebenstage,
Würzest unsre Lust, minderst unsre Klage,
Machst die Last uns leicht, die uns oft beschwert!
 
Augen gibst du Gluth, Rosen jungem Wangen,
Schönheit unserm Leib, unsrer Brust Verlangen,
Frohe Thätigkeit unserm Arm und Fuß,
Unsrer Seele Muth, Wahrheit zu ergründen,
Unsern Sinnen Kraft, Schönheit zu empfinden,
Und zum kleinsten Glück fröhlichen Genuß.
 
Möcht' ich immerdar dich wie itzt besitzen,
Und, besitz' ich dich, dich zum Guten nützen,
Deiner mich voll Dank gegen Gott erfreun!
Sollt' ich aber sie einst durch Mißbrauch schänden,
O so nehm' er sie schnell aus meinen Händen!
Krankheit lehrt auch oft Menschen weise seyn.


Submitted by Harry Joelson

?. Der Seiltänzer [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Ich hab ihn gesehen,
Den künstlichen Mann,
Auf einem Seile gehen,
So gut ichs auf der Ebne kann.
Ich muß wohl sagen,
Das fordert viel Müh:
Doch möchte ich etwas fragen:
Die seltne Kunst - was nützet sie?


Submitted by Ferdinando Albeggiani

?. Falsches und wahres Lob [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Wer mich sieht, sagt mir ins Gesicht:
Seht doch, seht! Wird das Mädchen  (der Knabe) nicht
Täglich hübscher, täglich größer?
Gut, ganz gut! Es kann möglich seyn!
Aber mich würd'es mehr erfreun,
Spräch'man: täglich wird sie (er) besser!
 
Wachs'ich denn nach Gefallen auf?
Größer macht mich der Jahre Lauf,
Besser mach'ich mich alleine.
Sagt, das dies ich geworden sey!
Stimmt mein Herz dann dem Lobe bey:
Süßes Lob! Dann bist du meine.


Submitted by Ferdinando Albeggiani

?. Das Klavier [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Süßertönendes Klavier,
Welche Freuden schafft du mir!
In der Einsamkeit gebricht
Mir es an Ergözen nicht;
Du bist, was ich selber will,
Bald Erweckung und bald Spiel.

Bin ich froh, so tönet mir
Ein scherzhaftes Lied von dir;
Fühl' ich Wehmuth oder Pein,
Klagend stimmst du mit mir ein.
Heb' ich fromme Lieder an,
Wie begeisterst du mich dann! --

Niemals öfne meine Brust
Sich der Lockung falscher Lust!
Meine Freuden müssen rein,
So wie deine Saiten seyn,
Und mein ganzes Leben nie
Ohne süsse Harmonie!


Note: "seyn" is an archaic spelling of "sein" and "öfne", an archaic spelling of "öffne".

Submitted by Emily Ezust [Administrator]

?. An die Lerchen [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Himmel! ach, ist das der Dank?
Kann der reizende Gesang,
Den, wenn sich der Lenz verjüngt,
Ihr der frohen Erde bringt,
Euch für diese Wuth nicht bürgen,
Daß die Menschen euch erwürgen?

Arme kleine Lerchen, ach!
Ich, ich fühle eure Schmach:
Fiel' es mir auch zehnmal ein,
Nie will ich so grausam seyn! ---
Doch bald hätt' ich es vergessen,
Daß wir heute Lerchen essen.


Submitted by Harry Joelson

?. Eitle Schönheit [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Mein Lieber Bruder, vor dem Jahre
War ich wie du so schön:
Was hatt'ich da für schwarze Haare?
Du hast sie noch gesehn.
Da lobte jedes dies Gesicht
Bewundernd um die Wette,
Und schwur, es sey kein Mädchen nicht
So schön als Henriette.
 
Allein die Schönheit ist vergangen!
Da kam der Blattern Wuth,
Zerriss  mir diese glatten Wangen,
Löscht'aus  der Augen Gluth.
Doch glaube nicht, das mich's verdiesst:
Nein; es hat mich gelehret,
Daß das nur wahre Schönheit ist,
was keine Zeit zerstöret.


Submitted by Ferdinando Albeggiani

?. An die Bücher [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Wie lieb' ich euch, die ihr in schönen Bänden
Mein buntes Bücherschränkchen schmückt,
Bey denen mir so lieblich untern Händen
Die lange Zeit schnell weiter rückt!
Hier find' ich Lust bey Unterricht:
Ich läs' euch, war' es auch nicht Pflicht.
 
Ihr lehret mich, was nöthig ist, zu wissen;
Durch euch wird fremde Weisheit mein;
Ihr leuchtet mir in meinen Finsternissen,
Und ladet mich zur Wahrheit ein;
Ihr tragt mich in die Zukunft hin,
Und zeigt mir, was, warum ich bin.
 
Bald führt ihr mich zurück in graue Zeiten:
Da flieg' ich über Land und Seen,
Seh' Reiche hier entspringen, sich verbreiten,
Blühn, sinken, wieder untergehn;
Seh' Menschen, die vom Anfang an
Sich gleich in Gut und Bösem sahn.
 
Bald führt ihr mich in die geheimsten Gründe
Der wunderthätigen Natur;
In Stäubchen, wie in Welt und Sonnen, finde
Ich eines weisen Schöpfers Spur;
Vom Wurm, den ich kaum sehen kann,
Steig' ich zur Gottheit selbst hinan.
 
Und les' ich euch, ihr Dichter ew'ger Lieder,
Die ihr so schön die Tugend singt,
Und Adlern gleich mit heiligem Gefieder
Euch von der Erd' am Himmel schwingt;
So öffnet sich mein Herz und Ohr,
Und ihr hebt mich mit euch empor .
 
Ja, Bücher, ihr sollt meine Freude bleiben ,
Gesellschaft mir und Spielwerk seyn,
Die lange Zeit mir ohne Reu vertreiben,
Und mir Geschmack und Licht verleihn!
Wie dank' ich dem, der euern Werth,
Und euch zu brauchen, mich gelehrt!


Submitted by Harry Joelson

?. An den Schlaf [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Komm, süßer Schlaf, erquicke mich!
Mein müdes Auge sehnet sich
Der Ruhe zu genießen:
Komm, sanft es zuzuschließen.
 
Wie aber, Freund, o schlössest du
Von nun an es auf ewig zu,
Und diese Augenlieder
Säh'n nie den Morgen wieder?
 
So weiß ich, daß ein schöner Licht
Einst meinen Schlummer unterbricht,
Das ewig, ewig glänzet,
Und keine Nacht begrenzet.


Submitted by Harry Joelson

?. An einen Bach [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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     Sanfter Bach, der hier unter Strauchen
Lieblich mir zu Füßen fließt!
Möchte dir stets mein Leben gleichen,
Das noch itzt dir ähnlich ist!
 
     Wenn in dir gleich kein Goldsand fließet,
Und sich keine Perle nährt:
O! in dir, wo du schleichst, ergießet
Segen sich von höherm Werth.
 
     Mußt du oft dich durch Ufer drängen,
Schmiegend findest du doch Bahn,
Und du triffst auch in krümmsten Gängen
Bluhmen, die dir lächeln, an.
 
     Ungetrübt schlüpft die kleine Welle,
Reinem Silber gleich, daher;
Rein kam sie aus der ersten Quelle,
Rein fließt sie auch in das Meer.


Submitted by Harry Joelson

?. Der arme Mann [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Schwester.
 Bruder! sieh den armen Mann
 Doch nicht in der Näh so an!
 Wie verhungert! wie zerrissen!
 Nein, mich schaudert hinzugehn! -
 Aber du? - so mocht ich wissen,
 Was du willst an ihm ersehn!

 
Bruder.
 Laß mich immer naher gehn,
 Und sein ganzes Elend sehn!
 Man lernt nie sein Gluck erkennen,
 Wenn man nicht das Elend kennt,
 Noch für den voll Dank entbrennen,
 Der uns dieses Glück gegönnt.


Submitted by Ferdinando Albeggiani

?. Ein paar Kinder an ihre Mutter, bei derselben Geburtstage [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Beste Freundinn, deren Leben,
Unsers Lebens Ursprung ist:
Dich hat uns der Tag gegeben:
Tausendmal sey er gegrüßt!

Welche Mutter schenkt' uns beyden,
Nicht der Himmel dann in Dir!
Fürstenkinder haben Freuden,
Aber lange nicht, wie wir!

Wären, ihrem Wunsch zu dienen,
Tausend Hände stets bereit!
Wir vertauschten nicht mit ihnen
Deine treue Zärtlichkeit.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

?. Ein kleines Unrecht [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Meinen Vetter Christian
Wagt's ein Bienchen einst zu stechen;
Zornig sprach der kleine Mann:
Wart'nur , wart'! ich will mich rächen!
 
Drauf brach er mit kühner Hand,
Von dem nächsten Busche Reiser,
Schlug, und warf mitunter Sand
An der Armen Bienen Häuser.
 
Doch der kleinen Vögel Heer
Lies die Schmach nicht ungerochen:
Alles fiel ihn an, und er
Wurde jämmerlich zerstochen.
 
Vetter, dies war deine Schuld!
Keinem Menschen darfst du's klagen:
Lerne künftig in Geduld
Ein geringes Unrecht tragen!


Submitted by Ferdinando Albeggiani

?. Das Rotkehlchen [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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So seh' ich euch denn all' entweichen,
Ihr lieben kleinen Sänger, ihr! 
Nur du, du zwitscherst noch in den entlaubten Sträuchen, 
Du, Vögelchen mit rothem Kehlchen, mir!

O! fliehe jene schwarze Beeren,
Die dir der wilde Knabe hängt; 
Und könntest du dich ja des Hungers nicht erwehren, 
So komm' zu dem, der wirthlich dich empfängt.

Komm' du zu mir! Du bist bescheiden,
Und wirst mit nicht beschwerlich seyn: 
An meinem Tische sollst du keinen Mangel leiden, 
Mit voller Hand will ich dir Krümchen streun.

Du sollst umher in Freyheit hüpfen, 
Muthwillig nie gejagt von mir: 
Frey durch das Labyrinth von Tisch und Stühlen schlüpfen; 
Ein Tannenreis grün' auch im Winter dir!

So lang' die finstern Tage währen, 
Soll mich dein stilles Lied erfreun; 
Und Deine Munterkeit und Gnügsamkeit mich lehren, 
Mit Wenigem, wie du, vergnügt zu seyn.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

?. Brüderliche Eintracht [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Bruder und Schwester.
Bruder.
 Sieh, Schwesterchen, wie sich die Täubchen lieben! 
 Sie folgen stets einander Schritt vor Schritt: 
 Was dieß betrübt, scheint jenes zu betrüben, 
 Wann sich dieß freut, erfreut sich jenes mit: 
 Dieß müssen wohl Geschwister seyn, 
 Denn ihre Lieb' ist ungemein!

Schwester.
 Sieh', Brüderchen! den Weinstock mit den Reben, 
 Wie sich sein Arm um jenes Bäumchen schlingt! 
 Sie scheinen für einander nur zu leben, 
 Die Rebe, die du ihm entreissest, sinkt:
 Dieß müssen auch Geschwister seyn.
 Denn ihre Lieb' ist ungemein!

Der Bruder.
 Sie sinds gewiß: denn lieben wir uns beyde 
 Nicht eben so? du weißt, was du mir bist! 
 Find' ich dich nicht, so hab' ich keine Freude, 
 Und Glück ist da, wo Henriettchen ist. 
 So zärtlich, unverfälscht und rein, 
 Kam keine Lieb', als unsre seyn.

Schwester.
 Mein Brüderchen, der süsseste Gespiele 
 Bist du mir zwar: doch lieb' ich dich nicht nur 
 Darum allein: nein; was ich für dich fühle 
 Ist mehr, als dieß, ist Neigung und Natur. 
 So unverfälscht, so zart und rein 
 Kann keine Lieb', als unsre seyn.

Beyde.
 O! laß uns stets von dieser Freundschaft brennen, 
 Gefällig, treu, einträchtig, zärtlich seyn! 
 Nie möge Neid, noch Eigennuz uns trennen: 
 Ein jedes Glück, das kömmt, sey mein und dein! 
 Wo Herzen in Verbindung stehn:
 Da ist erst Blutsverwandtschaft schön.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

?. Auf das Bildnis einer geliebten Mutter [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): ENG

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Authorship


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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , "On the portrait of a beloved mother", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission


    Dieß ist sie, meine liebe Mama!
So zärtlich lächelnd steht sie da,
Belohnt sie meinen Morgengruß
Mit einem liebesvollen Kuß.
 
     Schön bist du, Bildchen, sprächest du nur!
Weit schöner ist doch die Natur:
Ich seh' die Kunst, ein- zwey- dreimal,
Und eile zum Original.


Submitted by Harry Joelson

?. An einen Baum im Herbste [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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     So wird denn deines Hauptes Zier,
Du schöner Baum, der Zeit zum Raube!
Mein leichter Fuß rauscht unter dir
Schon in dem abgefallnen Laube,
Und was noch nicht herunter fiel,
Hängt bleich und welk, der Winde Spiel.
 
     Mit Ehren neigst du dich zur Ruh;
Denn schön und nutzbar war dein Leben.
Wie manche süße Frucht hast du
Mir und den Meinigen gegeben!
Wie oft gab uns dein Schattendach
Erquickung, wenn die Sonne stach!
 
     Heil mir! ruft mich einst, ähnlich dir,
Des Lebens später Herbst zum Grabe,
Und nehm' ich auch den Ruhm mit mir,
Daß ich viel Frucht getragen habe,
Daß ich nach Kräften jedermann
Genutzt , gedient und wohlgethan!


Submitted by Harry Joelson

. Zuschrift an ein paar Kinder

Language: German (Deutsch)

Authorship

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Ihr fordert hüpfend eure Gabe
 . . . . . . . . . .

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. Der junge Baum

Language: German (Deutsch)

Authorship

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Das liebe kleine Bäumchen hier
 . . . . . . . . . .

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. Das Veilchen [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship

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Warum, geliebtes Veilchen, blühst
Du so entfernt im Tal?
Versteckst dich unter Blätter, fliehst
Der stolzen Blumenzahl.

Und doch voll Liebreiz duftest du;
Sobald man dich nur pflückt,
Uns süßre Wohlgerüche zu,
Als manche, die sich schmückt.

Du bist der Demut Ebenbild,
Die in der Stille wohnt,
Und den, der ihr Verdienst enthüllt,
Mit frommen Dank belohnt.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

. Lob der Unschuld

Language: German (Deutsch)

Authorship

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Du, der Unschuld süße Ruh
 . . . . . . . . . .

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. Der Mai [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Es lächelt aufs neu
Der fröhliche Mai
In buntem festlichen Kleide.
Von Höhen und Tal
Tönt überall
Die süße Stimme der Freude.

In Wiesen und Flur
Giebt uns die Natur
Die schönsten Blumen zu pflücken.
Drum will ich zum Tanz
Mit einem Kranz
Die blonden Haare mir schmucken.

Doch sollt ich nicht den,
Der alles so schön
Erschuf, erst brünstig erheben?
Durch Jubelgesang
Preis ihn mein Dank,
Doch mehr: mein künftiges Leben!


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

. Der Tod [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Es sterben Greise
Und sind nicht weise,
Und wenn man sie dereinst begräbt,
Wird sie kein Edler klagen;
Denn man weiß nichts zu sagen,
Als daß sie lang genug gelebt.

Sollt'ich nicht streben,
Also zu leben,
Daß, wenn man mich auch jung begräbt,
Die Frommen mich beklagen,
Und zu einander sagen,
O hätt'er länger doch gelebt!


Submitted by Ferdinando Albeggiani

. Die Freiheit

Language: German (Deutsch)

Authorship

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Warum, du kleine Nachtgall
 . . . . . . . . . .

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. Die wahre Größe

Language: German (Deutsch)

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Der Krieger dürstet nach Ehre
 . . . . . . . . . .

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. Schönheit und Stolz

Language: German (Deutsch)

Authorship

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Du lobest Chloen
 . . . . . . . . . .

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. Das Kartenhäuschen

Language: German (Deutsch)

Authorship

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Lacht nur, gute Leute, lacht
 . . . . . . . . . .

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. Der wahre Reichtum

Language: German (Deutsch)

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Warum durchirrt nach Gut und Geld
 . . . . . . . . . .

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. Der Fisch an der Angel

Language: German (Deutsch)

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Das kleine Fischchen spielet hier
 . . . . . . . . . .

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. Die Seifenblase

Language: German (Deutsch)

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Wie spielet die schöne Blase nicht
 . . . . . . . . . .

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. Die Mücke

Language: German (Deutsch)

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Des Lichtes Glanz in dunkler Nacht
 . . . . . . . . . .

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. Die kleinen Leute

Language: German (Deutsch)

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In Liliput, ich glaub' es kaum
 . . . . . . . . . .

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. Die Sonne

Language: German (Deutsch)

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Gegrüßest seist du, edles Licht
 . . . . . . . . . .

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. Der Vorsatz [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

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Weil ich jung bin, soll mein Fleis
Eifrig sich bestreben,
Daß ich mög' einst, als ein Greis,
Recht zufrieden leben.

Zwar will ich mich jugendlich
Meiner Tage freuen;
Doch nicht also, daß es mich
Darf im Alter reuen.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

. Die Kleiderpracht [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

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Tulipanen prangen schön
In den Farben, die sie schmücken;
Doch man läßt  sie traurig stehn,
Da die sonst durch nichts entzücken.
 
Aller Kleider Herrlichkeit 
Mag sich auch ein Geck verschaffen;
Man verkennt im bunten Kleid
Doch nicht den geputzten Affen.


Submitted by Ferdinando Albeggiani

. Die Zeit

Language: German (Deutsch)

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So wie ein Tropfen in dem Bach
 . . . . . . . . . .

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. Die Furcht

Language: German (Deutsch)

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Hier in diesen dunklen Sträuchen
 . . . . . . . . . .

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. Die Dohle und die Nachtigall

Language: German (Deutsch)

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Kleiner Schreihals, sage mir
 . . . . . . . . . .

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. Der Neid

Language: German (Deutsch)

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Man lobt den kleinen Fritzen sehr
 . . . . . . . . . .

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. Eitle Schönheit

Language: German (Deutsch)

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O ich bin doch ein schöner Knabe
 . . . . . . . . . .

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. Der Greis

Language: German (Deutsch)

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Dort fiel ein armer alter Greis
 . . . . . . . . . .

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. Der äßerliche Ansehen

Language: German (Deutsch)

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Unter schön gewachsenen Bäumen
 . . . . . . . . . .

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. Der Fleiß

Language: German (Deutsch)

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Süßer angenehmer Fleiß
 . . . . . . . . . .

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. Klagelied eines Knaben auf den Tod eines jungen Mädchens

Language: German (Deutsch)

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Dies bange Klaggetöne
 . . . . . . . . . .

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. Der Schneemann

Language: German (Deutsch)

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Der schöne Schneemann
 . . . . . . . . . .

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. Das Geschenk

Language: German (Deutsch)

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Sieh, kann ein Apfel schöner sein
 . . . . . . . . . .

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. Der Vorwitz, das Künftige zu wissen

Language: German (Deutsch)

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Gütig hüllt in Finsternissen
 . . . . . . . . . .

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. Unüberlegter Wunsch

Language: German (Deutsch)

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Dies braune Pferd
 . . . . . . . . . .

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. Der Kreisel

Language: German (Deutsch)

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Mein Kreisel hüpfet froh umher
 . . . . . . . . . .

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. Der Mond

Language: German (Deutsch)

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Wie süß und freundlich lacht
 . . . . . . . . . .

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. Der törichte Wunsch

Language: German (Deutsch)

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O, daß ich nicht ein Vogel bin
 . . . . . . . . . .

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. Der Schatten

Language: German (Deutsch)

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Da läuft mein Schatten vor mir hin
 . . . . . . . . . .

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. Die Bienen

Language: German (Deutsch)

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Tragt nur in die Zellen ein
 . . . . . . . . . .

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. Der Gehorsam

Language: German (Deutsch)

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Mein Hündchen ist ein gutes Tier
 . . . . . . . . . .

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. Die Lieblingsleidenschaft

Language: German (Deutsch)

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Du kleiner Trommelschläger
 . . . . . . . . . .

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. Der Schmetterling

Language: German (Deutsch)

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O seht den bunten Schmetterling
 . . . . . . . . . .

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. Der Morgen

Language: German (Deutsch)

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Willkommen schöner Morgen
 . . . . . . . . . .

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. Das Vogelnest

Language: German (Deutsch)

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Da hab' ich es
 . . . . . . . . . .

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. Der Winter

Language: German (Deutsch)

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Das schöne Jahr ist nunmehr fort
 . . . . . . . . . .

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. Der Aufschub

Language: German (Deutsch)

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Morgen, morgen, nur nicht heute
 . . . . . . . . . .

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. Die Schamröte

Language: German (Deutsch)

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Was heißt das Rot
 . . . . . . . . . .

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. Die Rosenknospe

Language: German (Deutsch)

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Du süße schöne Rose
 . . . . . . . . . .

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. Das Vergnügen, wohl zu tun

Language: German (Deutsch)

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Der arme Mann
 . . . . . . . . . .

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. Die Vorsicht

Language: German (Deutsch)

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Ein junges mutiges Roß
 . . . . . . . . . .

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. Die Spinne [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): ENG

List of language codes

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission


  Kunstvolle Weberin, die ich 
Hier so geschäfftig finde; 
Wie wunderbar ergötzet mich 
Dein künstliches Gewinde! 
Die Fäden -- o! so zart spinnt sie 
Die feinste Hand am Rädchen nie! 
Wie sanft ! wie gleich sie fliessen! 
Wie richtig sie sich schliessen! 

  Sey ruhig unter meinem Tisch! 
Nie soll's die Köchinn wagen 
Und dich mit ihrem Flederwisch 
Aus deinen Zirkeln jagen! 
Hier will ich deine Wunder sehn, 
Und sorgsam nach der Ursach' spähn, 
Was du dabey gewinnest, 
Daß du so künstlich spinnest, - - - 

  Was seh' ich? eine Fliege fieng
Sich itzt in den Geweben!
Sie kämpft: du hascht das arme Ding
Und raubt ihr kleines Leben!
Geht deine Kunst auf Mordbegier?
Fort! sie gilt weiter nichts bey mir!
Was heißt es, Kunst und Gaben
Zu böser Absicht haben?


Confirmed with Kleine Lyrische Gedichte von C.F. Weiße, Zweyter Band, Carlsruhe: bey Christian Gottlieb Schieder, 1778, pages 220-222


Submitted by Sharon Krebs [Guest Editor]

. Ermahnung an zwei Kinder

Language: German (Deutsch)

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Süßes Mädchen, holder Knabe
 . . . . . . . . . .

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