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Sechs Gesänge mit Begleitung des Piano Forte, 9te Sammlung

Word count: 490

Song Cycle by Johann Xaver Sterkel (1750 - 1817)

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1. Das Lied von der Dankbarkeit

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Liebliches Sträußchen
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2. Erörterung

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Fühlst du der Liebe tief bewegend Sehnen
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3. Trost in Tränen [ sung text not verified ]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): CAT DUT ENG ENG FRE ITA RUS

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Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Troost in tranen", copyright © 2007, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "Comfort in tears", copyright ©
  • ENG English (Edgar Alfred Bowring) , "Comfort in tears", appears in The Poems of Goethe, first published 1853
  • FRE French (Français) (Gérard Labrunie) , "Consolation dans les larmes"
  • ITA Italian (Italiano) (Antonio Zencovich) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission


Wie kommt's, daß du so traurig bist,
Da alles froh erscheint?
Man sieht dir's an den Augen an,
Gewiß du hast geweint.

"Und hab' ich einsam auch geweint,
So ist's mein [eigner]1 Schmerz,
Und Thränen fließen gar so süß,
Erleichtern mir das Herz."

Die frohen Freunde laden dich,
O komm an unsre Brust!
Und was du auch verloren hast,
[Vertraue]2 den Verlust.

"Ihr lärmt und rauscht und ahnet nicht,
Was mich den Armen quält.
Ach nein, verloren hab' ich's nicht,
So sehr es mir auch fehlt."

So raffe dich denn eilig auf,
Du bist ein junges Blut.
In deinen Jahren hat man Kraft
Und zum Erwerben Muth.

"Ach nein, erwerben kann ich's nicht,
Es steht mir gar zu fern.
Es weilt so hoch, es blinkt so schön,
Wie droben jener Stern."

Die Sterne, die begehrt man nicht,
Man freut sich ihrer Pracht,
Und mit Entzücken blickt man auf
In jeder heitern Nacht.

"Und mit Entzücken blick' ich auf,
So manchen lieben Tag;
Verweinen laßt die Nächte mich,
So lang' ich weinen mag."


View original text (without footnotes)

Confirmed with Goethe's Werke, Vollständige Ausgabe letzter Hand, Erster Band, Stuttgart und Tübingen, in der J.G.Cottaschen Buchhandlung, 1827, pages 96-97, and with Taschenbuch auf das Jahr 1804, Herausgegeben von Wieland und Goethe, Tübingen, in der Cotta'schen Buchhandlung, pages 115-116.

1 Schubert (in the autograph): "eigen"
2 Schubert (Friedlaender edition): "vertraure"
See also Wechselgesang (set by Wilhelm Riem), which may employ a portion of this text.

Submitted by Emily Ezust and Peter Rastl

4. Thekla [ sung text not verified ]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): CAT DUT ENG FRE FRE SWE

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Thekla: de stem van een geest", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Malcolm Wren) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Thekla -- La voix d'un esprit", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission


Wo ich sei, und wo mich hingewendet,
Als mein [flücht'ger Schatte]1 dir entschwebt?
Hab' ich nicht beschlossen und geendet,
Hab' ich nicht geliebet und gelebt?

Willst du nach den Nachtigallen fragen,
Die mit seelenvoller Melodie
Dich entzückten in des Lenzes Tagen?
Nur so lang sie liebten, waren sie.

Ob ich den Verlorenen gefunden?
Glaube mir, ich bin mit ihm vereint,
Wo sich nicht mehr trennt, was sich verbunden,
Dort wo keine Thräne wird geweint.

Dorten wirst auch du uns wieder finden,
Wenn dein Lieben unserm Lieben gleicht,
Dort ist auch der Vater frei von Sünden,
Den der blut'ge Mord nicht mehr erreicht.

Und er fühlt, daß ihn kein Wahn betrogen,
Als er aufwärts zu den Sternen sah,
Denn wie jeder wägt, wird ihm gewogen,
Wer es glaubt, dem ist das Heil'ge nah.

Wort gehalten wird in jenen Räumen 
Jedem schönen gläubigen Gefühl,
Wage du, zu irren und zu träumen,
Hoher Sinn liegt oft [in kind'schem]2 Spiel.


View original text (without footnotes)

Confirmed with Gedichte von Friederich Schiller, Zweiter Theil, Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage, Leipzig, 1805, bei Siegfried Lebrecht Crusius, pages 31-32.

1 in some versions: "flüchtiger Schatten"
2 in some versions: "im kind'schen"

Submitted by Richard Morris and Peter Rastl

5. Der Geist der Harmonie [ sung text not verified ]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Von fernen Fluren weht ein Geist 
So licht und schön; melodisch fleußt 
Sein Hauch dahin; 
Er spricht mich an aus reiner Saiten Gold, 
Ich kenn' ihn nicht, und bin ihm doch so hold. 

Er naht sich in der Wehmuth Schmerz, 
Und dringt so sanft ins stille Herz, 
So sanft und still; 
Und athmet wieder in der Saiten Gold, 
Ich kenn' ihn nicht, und bin ihm doch so hold. 

Wenn Sehnsucht mir das Herz erfüllt, 
Ruft mir sein Zauber, zärtlich mild, 
Der Liebe Trost; 
Da schwimmt das Herz auf reiner Saiten Gold, 
Ich kenn' ihn nicht, und bin ihm doch so hold. 

Wenn Andacht mir die Brust erhebt, 
Er ist's, der liebend mich umschwebt, 
Mit Himmelswehn. 
Entzückung ströt aus seiner Saiten Gold, 
Ich kenn' ihn nicht, und bin ihm doch so hold.

Sein Hauch ist Liebe, sein Gesang 
Lös't heiliger Gefühle Klang 
Harmonisch auf! 
Hörst du ihn nahn? Es tönt der Saiten Gold.  
Ich kenn' ihn nicht, und bin ihm doch so hold.


Confirmed with Der Freimüthige, Nro. 111, 4 Juni 1804, zweiter Jahrgang. Berlin: bei Heinrich Frölich, 1804, pages 442-443 (Schreiber's music and text); also confirmed with Gedichte von Christian Schreiber, Erster Band, Berlin: bei Heinrich Frölich, 1805, pages 117-118 (text alone, but just stanzas 1-3,5 ).


Submitted by Emily Ezust

6. Der Genius

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Wenn einst mein Geist
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     - Emily Ezust

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