by Julius Wolff (1834 - 1910)
Geküßt
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Language: German (Deutsch)
Was wehrst du dich und sträubst dich groß? Ich halte dich fest umwunden Und lasse dich nicht eher los, Als bis ich dein Mäulchen gefunden. In Fesseln meine Linke schlug Die Händchen dir auf dem Rücken, Mein Arm hat dabei Kraft genug, Dich an die Brust zu drücken. Die Rechte nun umspannt dein Kinn, Du wirst's wohl dulden müssen. So wahr ich Hunold Singuf bin, Mädel, es kommt zum Küssen! Siehst du, wie folgsam du dich schmiegst?! Die Angst war zu betäuben! Und wenn du nun einen Schnurrbart kriegst So kommt das nur vom Sträuben.
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Research team for this page: Peter Donderwinkel , Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
Confirmed with Julius Wolff, Singuf. Rattenfängerlieder, Berlin: G. Grote'sche Verlagsbuchhandlung, 1887, pages 20-21.
Text Authorship:
- by Julius Wolff (1834 - 1910), "Geküßt", appears in Singuf: Rattenfängerlieder, first published 1881 [author's text checked 1 time against a primary source]
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