by Franz Ferdinand, Freiherr von Dingelstedt (1814 - 1881)
Die Wolken ziehen schwarz und hoch
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Language: German (Deutsch)
Die Wolken ziehen schwarz und hoch, matt blinken die müden Sterne. Wacht wohl mein holdes Mädchen noch, mein Liebchen in der Ferne? Es singt der Wind sein Wiegenlied und schlägt an Fenster und Bäume. Ob sie wohl herüber zu mir sieht, versenkt in liebende Träume? Die Woge schläft, die Welt ist still, die Nacht hat den Tag vertrieben. Mein heisses Herz nicht schlafen will, es kann nur weinen und lieben.
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View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte von Franz Dingelstedt, Cassel und Leipzig: J. C. Kriegersche Buchhandlung, 1838. Appears in Buch der Liebe, in Der Liebe Leid, no. 2, page 43.
Text Authorship:
- by Franz Ferdinand, Freiherr von Dingelstedt (1814 - 1881), no title, appears in Gedichte [1838], in 1. Buch der Liebe, in 3. Der Liebe Leid, no. 2, Cassel und Leipzig: J. C. Kriegersche Buchhandlung, first published 1838 [author's text checked 1 time against a primary source]
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Research team for this page: Michael Leinert , Melanie Trumbull , Johann Winkler
This text was added to the website: 2009-04-30
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