So viel Stern am Himmel stehen
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Language: German (Deutsch)
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So viel Stern am Himmel stehen, Soviel Schäflein als da gehen, In dem grünen, grünen Feld, Soviel Vöglein als da fliegen, Als da hin und wieder fliegen, Sovielmal sei du gegrüßt. Soll ich dich denn nimmer sehen, Ach das kann ich nicht verstehen, O du bittrer Scheidensschluß. Wär ich lieber schon gestorben, Eh' ich mir ein Lieb' erworben, Wär ich jetzo nicht betrübt! Weiß nicht ob auf dieser Erden, Nach viel Trübsal und Beschwerden Ich dich wiedersehen soll: Was für Wellen, was für Flammen Schlagen über mir zusammen, Ach wie groß ist meine Noth. Mit Geduld will ich es tragen, Alle Morgen will ich sagen: O mein Schatz, wann kommst zu mir? Alle Abend will ich sprechen, Wenn mir meine Äuglein brechen: O mein Schatz gedenk an mich. Ja ich will dich nicht vergeßen, Wenn ich sollte unterdessen Auf dem Todbett schlafen ein. Auf dem Kirchhof will ich liegen Wie ein Kindlein in der Wiegen, Das die Lieb thut wiegen ein.
F. Silcher sets stanzas 1-4
J. Rosenhain sets stanzas 1-2, 4, 3
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View text with all available footnotesConfirmed with Die deutschen Volkslieder. Gesammelt von Karl Simrock, Frankfurt am Main, Druck und Verlag von Heinrich Ludwig Brönner, 1851, pages 224-225.
Note: contemporary German would change several spellings including "Noth" ("Not") and "thut" ("tut").
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- from Volkslieder (Folksongs) , "Gruß" [author's text checked 1 time against a primary source]
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