by Simon Dach (1605 - 1659)
O wie selig seid ihr doch, ihr Frommen
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Language: German (Deutsch)
O wie selig seid ihr doch, ihr Frommen, Die ihr durch den Tod zu Gott gekommen! Ihr seid entgangen Aller Not, die uns noch hält gefangen. Muß man hier doch wie im Kerker leben Und in Sorgen, Furcht und Schrecken schweben. Was wir hier kennen, Ist nur Müh' und Herzeleid zu nennen. Ihr hingegen ruht in eurer Kammer Sicher und befreit von allem Jammer; Kein Kreuz und Leiden Ist euch hinderlich in euren Freuden. Christus wischet ab all eure Tränen, Habt das schon, wonach wir uns erst sehnen; Euch wird gesungen, Was in keines Ohr allhier gedrungen. Ach wer wollte den nicht gerne sterben Und den Himmel für die Welt ererben? Wer wollt' hier bleiben, Sich den Jammer länger laßen treiben? Komm, o Christe, komm, uns auszuspannen; Lös uns auf und führ uns bald von dannen! Bei dir, o Sonne, Ist der frommen Seelen Freud' und Wonne.
H. Gál sets stanzas 1-4, 6
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- by Simon Dach (1605 - 1659), written 1635 [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
This text was added to the website: 2010-02-10
Line count: 24
Word count: 155