by (Friedrich) Julius Hammer (1810 - 1862)
Über dem See
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Language: German (Deutsch)
Als wären die Wasser geschlafen ein im Spiele mit dem Mondenschein, so ruhig liegt er auf dem See. Ade! Du herzgeliebte Fischerin, weißt nicht, dass ich noch nah' dir bin. Eh' ich für immer geh' - Ade! Ade! Ich habe dir schon, bevor's getagt, mein letztes Lebewohl gesagt. Nun steh' ich immer noch am See. Ade! Wie tief der Wasser fels'ger Schlund, sie kommen endlich doch zum Grund, doch grundlos ist mein Weh' - Ade! Ade! Im Dunkel dort drüben liegt dein Haus; warum ging noch das Licht nicht aus, das ich herüberschimmern seh'? Ade! Wenn Armut nicht zu Armut soll, sei dir die Zukunft friedevoll, ob ich für immer geh' - Ade! Ade!
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Researcher for this page: Johann Winkler
Note: Rheinberger split each stanza in half to make a strophic song with six stanzas. As Hammer's half-stanzas are not rhythmically identical, Rheinberger had to make the substantial changes to the text.
Text Authorship:
- by (Friedrich) Julius Hammer (1810 - 1862), "Über dem See" [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Johann Winkler
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