by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857)
Es weiß und rät es doch Keiner
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Language: German (Deutsch)
Es weiß und rät es doch Keiner, Wie mir so wohl ist, so wohl! Ach, wüßt es nur Einer, nur Einer, Kein Mensch es sonst wissen soll! So still ist's nicht draußen im Schnee, So stumm und verschwiegen sind Die Sterne nicht in der Höhe, Als meine Gedanken sind. Ich wünscht', es wäre schon Morgen, Da fliegen zwei Lerchen auf, Die überfliegen einander, Mein Herz folgt ihrem Lauf. Ich wünscht', ich wäre ein Vöglein Und zöge über das Meer, Wohl über das Meer und weiter, Bis daß ich im Himmel wär'!
R. Schumann sets stanzas 1-2, 4
F. Hiller sets stanzas 1-2, 4
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View text with all available footnotesConfirmed with Aus dem Leben eines Taugenichts und das Marmorbild. Zwei Novellen nebst einem Anhange von Liedern und Romanzen, Berlin, Vereinsbuchhandlung, 1826, pages 215-216. Note: the spelling has been modernized. In the edition cited, "rät" is spelled "räth".
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Text Authorship:
- by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857), "Die Stille", appears in Gedichte, in 4. Frühling und Liebe [author's text checked 1 time against a primary source]
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