by Hans Eschelbach (1868 - 1948)
Wo tiefversteckt im Grunde
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Language: German (Deutsch)
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Wo tiefversteckt im Grunde Der Bach vorüber rauscht, Hat uns in stiller Stunde Der junge Lenz belauscht. Er fragte was mir machten, Und nickte hold uns zu; Wir sahn uns an und lachten; Der Lenz und ich und du! An seiner Seite gingen Wir durch die weite Welt, Das gab ein Blühn und Singen, In Wiese, Wald und Feld. Auf allen unsern Wegen Rief ich dir jauchzend zu: "Wir zieh dem Glück entgegen, Der Lenz und ich und du!" Die höchste Höhe leuchtet, Es glänzt das tiefste Tal, Dein Auge, glückgefeuchtet, Ist wie der Sonne Strahl! Die Lerche hebt die Schwingen Und strebt dem Himmel zu, Und Liebeslieder singen: Der Lenz und ich und du!
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View text with all available footnotesConfirmed with Hans Eschelbach, Sommersänge. Gedichte, Fünfte Auflage, Paderborn: Druck und Verlag von Ferdinand Schöningh, [1917], page 13
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- by Hans Eschelbach (1868 - 1948), "Der Lenz und ich und du!", appears in Sommersänge, in Lieder der Lust [author's text checked 1 time against a primary source]
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