by Richard Fedor Leopold Dehmel (1863 - 1920)
Wir Schelmbe sind ein feinen hauff
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Language: German (Deutsch)
Wir Schelmbe sind ein feinen hauff, da kann kein HErrgott wider auf; die Welt ist voll von Unsern Preiß, seit Adam stahl im Paradeys. Hosianna! Uns bleibt kein geldt in vnsern sack, Wir synd ein fürnemb Lumpenpack, Wir han das Allergrößt gefolg, kein fuerst vnd Hertzog hat ein solch. Hurrra! Zu nie keyn diensten taugen Wir als für dem Edlen Malwesier. Dem tun wir fröhnden, nimmer faul: ein jede Flaschen findt jr maul. Hoppla! Wir han nit weib, wir han nit kindt, Wir sind die rechten Sausewind. Vnd läßt vns Eine Dirn nit ein, die ander wird so süsser seyn! Eia! Wir schieren umb kein pfaff uns nit, Wir han unß Eignen segen mit. Vnd pfeiffen wir am letzten loch: der TEuffel nimbt in Gnad vns doch! Sela!
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View text with all available footnotesConfirmed with Richard Dehmel. Gesammelte Werke in drei Bänden. Erster Band. S. Fischer Verlag Berlin, 1913, pages 34-35.
Note: The 'v's instead of 'u's in many places and the capitalization of inner letters for HErr and TEuffel is found in the original.
Text Authorship:
- by Richard Fedor Leopold Dehmel (1863 - 1920), "Eine gantz neu Schelmweys", subtitle: "Zu singen im Tone des weilandt Magistri Pfefferfraß" [author's text checked 1 time against a primary source]
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