by Gustav Kastropp (1844 - 1925)
Wie wogt deine Brust, o Harold!
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Language: German (Deutsch)
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Wie wogt deine Brust, o Harold! Bleich sind deine Lippen, Starr blickt dein Auge Auf die zierlichen Worte, Die schön Ella schrieb: Vergiß mich, Harold, War doch ein Traum Unsere Liebe nur! Was suchst du Im glänzenden Marmorsal sic? Siehe, nicht bin ich das Kind mehr, Mit dem du spieltest, Bin in der fernen Stadt Fremd dir geworden-- Vergiß mich, Harold!-- Zitternd sinkst du zusammen Durchwachst die Nacht, Die endlos lange Nacht Stönend sic auf deinem Lager;-- Trocken brennen die Augen, Keine Träne Lindert die Qualen Deiner gefolterten Brust.-- Endlich dämmert das Frühlicht. Immer noch stützet Harold Das fiebernde Haupt Auf die zitternde Hand -- -- Sein zerschmettertes Glück. Starrt ihm entgegen.
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View text with all available footnotesConfirmed with Gustav Kastropp, König Elf’s Lieder. Eine lyrische Rhapsodie, Zweite Auflage, Stuttgart: Verlag von Adolf Bonz & Comp., 1877, pages 67-68
Text Authorship:
- by Gustav Kastropp (1844 - 1925), no title, appears in König Elfs Lieder, in 3. Dritter Teil. Untreue, no. 66, first published 1875 [author's text checked 1 time against a primary source]
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This text was added to the website: 2010-03-11
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