by Heinrich Heine (1797 - 1856)
Ich wandelte unter den Bäumen
Language: German (Deutsch)
Ich wandelte unter den Bäumen Mit meinem Gram allein; Da kam das alte Träumen, Und schlich mir ins Herz hinein. Wer hat euch dies Wörtlein gelehret, Ihr Vöglein in luftiger Höh'? Schweigt still! wenn mein Herz es höret, Dann thut es noch einmal so weh. "Es kam ein Jungfräulein gegangen, Die sang es immerfort, Da haben wir Vöglein gefangen Das hübsche, goldene Wort." Das sollt ihr mir nicht mehr erzählen, Ihr Vöglein wunderschlau; Ihr wollt meinen Kummer mir stehlen. Ich aber niemandem trau'.
Available sung texts: ← What is this?
• B. Dieren • J. Hellmesberger • F. Hensel • J. Rheinberger • R. SchumannAbout the headline (FAQ)
View text with all available footnotesConfirmed with Buch der Lieder von Heinrich Heine, Berlin, A. Warschauers Verlag, 1827, pages 28-29.
Note: modern spelling would change the following: "thut" -> "tut", etc.
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Buch der Lieder, in Junge Leiden, in Lieder, no. 3 [author's text checked 1 time against a primary source]
Go to the general view
Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Johann Winkler
This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
Line count: 16
Word count: 93
