by Heinrich Hoffmann (1809 - 1894), as H. Hoffmann-Donner
Verklungene Lieder
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Language: German (Deutsch)
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Mir träumte, ich wär' im Walde Ein Baum von Blüthen schwer; Da kam die schönste Jungfrau Mit leichtem Schritt daher. Sie trat zum Baum', und blickte Ihn an, so wunderbar; Da ließ ich ihr Blüthen regnen In's gold'ne Ringelhaar. Und wie sie die Maid berührten, Da waren die Blüthen alsbald Geworden zu Liebesliedern. Wie jauchzten sie durch den Wald! Ich aber, ich erwachte, Und hörte ein Klingen so fern. Ach! hätt' ich die Lieder behalten, Ich säng' sie ihr gar zu gern!
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Confirmed with Auf heiteren Pfaden: Gesammelte Gedichte von H. Hoffmann-Donner , Zweite sehr vermehrte Auflage, Frankfurt am Main: Literarische Anstalt (Rütten & Löning), 1873, page 11.
Text Authorship:
- by Heinrich Hoffmann (1809 - 1894), as H. Hoffmann-Donner, "Verklungene Lieder", appears in Auf heiteren Pfaden: Gesammelte Gedichte [author's text checked 2 times against a primary source]
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This text was added to the website: 2012-08-17
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