Im Frühlingsschatten fand ich Sie; Da band ich Sie mit Rosenbändern: Sie fühlt' es nicht und schlummerte. Ich sah Sie an; mein Leben hing Mit diesem Blick' an ihrem Leben: Ich fühlt' es wohl, und wußt' es nicht. Doch lispelt' ich Ihr sprachlos zu, Und rauschte mit den Rosenbändern: Da wachte Sie vom Schlummer auf. Sie sah mich an; Ihr Leben hing Mit diesem Blick' an meinem Leben, Und um uns ward's Elysium.
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View text with all available footnotesConfirmed with Klopstocks Oden. Erster Band. Leipzig bey Georg Joachim Göschen. 1798, page 123, in which the poem is titled "Das Rosenband". First published in Lieder mit Melodien, für das Clavier, von Christian Ernst Rosenbaum. Zweeter Theil. Altona und Lübeck, Bey David Iversen, Königl. privil. Buchhändler aufs Herzogth. Holstein; 1762, page 6, with the title "Das schlafende Mägdchen"; then in Musenalmanach für das Jahr 1770. Göttingen bey Johann Christian Dieterich, page 68, with the title "Das schlafende Mädchen"; and in Poetische Blumenlese auf das Jahr 1774. Göttingen und Gotha, bey Johann Christian Dieterich, page 117, with the title "Cidli".
Text Authorship:
- by Friedrich Gottlieb Klopstock (1724 - 1803), title 1: "Das Rosenband", title 2: "Das schlafende Mädchen", title 3: "Cidli", title 4: "Das schlafende Mägdchen", written 1753, first published 1762 [author's text checked 2 times against a primary source]
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