by Julius Bacher (1810 - 1889)
Der liebe Glöcklein
Language: German (Deutsch)
Glöcklein tönet herüber, singet zur Ruh': Schließe dich zu, duftiges Blümlein am Raine, schlafe, du Vöglein im Haine! Sternlein erwacht, schaut durch die Nacht; Glöcklein tönt wieder und wieder Liebe verheißend herüber. Schifflein gleitet so linde hin durch die Flut, liebende Glut atmet, die Lust zu versüßen, aus unser'n Augen und Küssen; wonnige Lust füllet die Brust, Glöcklein vernimmt es im Winde, tönet ganz leise und linde. Purpurn malet die Höhen Morgenrot-Strahl; o tausendmal süßer die Küsse beim Scheiden, tausendmal süßer die Freuden. Von Weh' erfüllt die Träne quillt; Glöcklein, es muss uns verstehen, tönet so hell von den Höhen.
Text Authorship:
- by Julius Bacher (1810 - 1889) [author's text not yet checked against a primary source]
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by Ferdinand Gumbert (1818 - 1896), "Der liebe Glöcklein", op. 66 (5 Duette für 2 Singstimmen mit Pianoforte) no. 2, published 1855 [ vocal duet with piano ], Offenbach, André [sung text checked 1 time]
Researcher for this page: Johann Winkler
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