Grüne Ufer, blaue Wellen schlummern in uns unbewusst, locken aus der Heimat Zellen in die Ferne fort die Brust; Sehnsuchtsträume, Sehnsuchtslust. Grüne Ufer, blaue Wellen, aller Hoffnung, Sehnsucht Ruh', wenn die letzten Pulse schwellen und sich schließt das Auge zu; stilles Grab, wie süß bist du! Grüne Ufer, blaue Wellen, wo der Engel Lieder weh'n, wo der ew'gen Liebe Quellen sanft durch Palmenhaine weh'n, tröstend rauscht ihr: Wiederseh'n.
5 Duette für 2 Singstimmen mit Pianoforte , opus 66
by Ferdinand Gumbert (1818 - 1896)
1. Grüne Ufer, blaue Wellen
Language: German (Deutsch)
2. Der liebe Glöcklein
Language: German (Deutsch)
Glöcklein tönet herüber, singet zur Ruh': Schließe dich zu, duftiges Blümlein am Raine, schlafe, du Vöglein im Haine! Sternlein erwacht, schaut durch die Nacht; Glöcklein tönt wieder und wieder Liebe verheißend herüber. Schifflein gleitet so linde hin durch die Flut, liebende Glut atmet, die Lust zu versüßen, aus unser'n Augen und Küssen; wonnige Lust füllet die Brust, Glöcklein vernimmt es im Winde, tönet ganz leise und linde. Purpurn malet die Höhen Morgenrot-Strahl; o tausendmal süßer die Küsse beim Scheiden, tausendmal süßer die Freuden. Von Weh' erfüllt die Träne quillt; Glöcklein, es muss uns verstehen, tönet so hell von den Höhen.
3. Tyrolerlied
Language: German (Deutsch)
Und du fragst noch, w'ran i denke? Wie kannst frage nur, an di! Wo mei Herz is, sind die G'danken, und wie kann's auch anders si? Diadidiadi ... Und du fragst noch, wen ich liebe? Lieber Schatz, i lieb' nur di, hab di g'sehn und muss di lieben, und wie kann's auch anders si? Diadidiadi ... Und du fragst noch, w'rum i weine? Nu i weine selbst um mi! Soll di meiden, di net sehen, ach, und 's könnte anders si! Diadidiadi ...
4. Vöglein im Walde
Language: German (Deutsch)
Lustiges Vöglein im Walde, Freust dich des Frühlings so sehr, Wohl dir, du weisst nicht wie balde Alles verblüht ist umher. Fliege her, flatt're hin, Vöglein hat fröhlichen Sinn! Freudiges Herz in der Brust dir, Singst du von Glück ohne End', Weisst nicht, wie nah der Verlust dir, Der von dem Glücke dich trennt. Fliege her, flatt're hin, Vöglein hat fröhlichen Sinn!
Text Authorship:
- by Thelyma Nelly Helene Branco (1818 - 1894), as Dilia Helena
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- ENG English (Michael P Rosewall) , copyright © 2024, (re)printed on this website with kind permission
5. Gondellied  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Die Welle kommt, die Welle geht auf der silbernen Flut, so sanft der West durch Myrthen weht, die Welt im Schlummer ruht; die Gondel wiegt schaukelnd im Winde, (ich halt' dich im) Arm so innig, so warm, das Lüftchen küsst leis' uns und linde. O sel'ges Glück in stiller Nacht auf der silbernen Flut, der gold'ne Mond am Himmel wacht, die Welt im Schlummer ruht; zu küssen zu kosen, zu scherzen, (das Lüftchen, es) weht, die Gondel, sie geht, wir ruh'n uns voll Liebe am Herzen.
Text Authorship:
- by Julius Bacher (1810 - 1889)
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Note: Gumbert's score at the ONB was papered over with an alternative text as can be seen here (external site). That text is as follows:
Die Welle kommt, die Welle geht auf der silbernen Flut, so sanft der West durch Myrthen weht, die Welt im Schlummer ruht; die Gondel wiegt schaukelnd im Winde, die Gondel wiegt schaukelnd im Winde, das Sternlein, es lacht in Frieden und Pracht und flimmert im Wellchen so linde. O sel'ges Glück in stiller Nacht auf der silbernen Flut, der gold'ne Mond am Himmel wacht, die Welt im Schlummer ruht. Zu küssen zu kosen, zu scherzen, zu schaukeln, zu beten zu singen, das Lüftchen, es weht, es mahnt zum Gebet, das Opfer des Dankes zu bringen.