by Gustav Rasmus (1817 - 1900)
Herbstlied
Language: German (Deutsch)
Des Herbstes Fäden weben Durch's Feld wie weisser Duft, Die muntern Schwalben schweben In hehrer, blauer Luft, Sie üben dei Flügel zur fröhlichen Reise, Denn über die Hügel, da säuselt es leise: "Lieb' Vöglein mein, lieb' Vöglein mein, Der Winter zieht ins Land herein." Die Heerden von der Weide Geh'n heim zur Winterruh', Die Blümlein auf der Haide Tun ihre Äuglein zu, Es wehen und steicheln die spielenden Winde, Und wiegen und schmeicheln und küssen sie linde: "Lieb' Blümlein mein, lieb' Blümlein mein, Der böse Winter kommt, schlaft ein."
Text Authorship:
- by Gustav Rasmus (1817 - 1900) [author's text not yet checked against a primary source]
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by Ferdinand Kamm (1845 - 1897), "Herbstlied", op. 45 (Liedersaal für Frauenchor. 90 drei- und vierstimmige Lieder für Schule, Haus und Verein) no. 48, published 1896 [ ssaa chorus ], Zürich & Leipzig: Hug [sung text checked 1 time]
Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
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