LiederNet logo

CONTENTS

×
  • Home | Introduction
  • Composers (21,119)
  • Text Authors (21,231)
  • Go to a Random Text
  • What’s New
  • A Small Tour
  • FAQ & Links
  • Donors
  • DONATE

UTILITIES

  • Search Everything
  • Search by Surname
  • Search by Title or First Line
  • Search by Year
  • Search by Collection

CREDITS

  • Emily Ezust
  • Contributors (1,135)
  • Contact Information
  • Bibliography

  • Copyright Statement
  • Privacy Policy

Follow us on Facebook

Liedersaal für Frauenchor. 90 drei- und vierstimmige Lieder für Schule, Haus und Verein , opus 45

by Ferdinand Kamm (1845 - 1897)

2. Sängerlust
 (Sung text)

Language: German (Deutsch) 
Hinaus in das Grün, hinaus in das Feld! 
Es athmet in Gottes geräumiger Welt 
Weit freier die kräftige Brust. 
Wie die Sternlein glänzen am Himmelsraum, 
Wie die Röslein lächeln mit purpurnem Saum, 
So lacht uns im Herzen die Lust. 

Die Mütze bekränzt mit der Eichen Grün, 
Das Auge so klar, die Stirne so kühn, 
So schreiten wir Sänger dahin. 
Rings hauchen die Lüfte des Willkomms Kuß, 
Wir schwingen die Mütze mit freundlichem Gruß 
Und schwärmen mit heiterem Sinn.  

 ... 

Nur frisch in das Leben, nur frisch in den Tag! 
So lang uns noch grüßet der Lerchenschlag, 
Tönt's voll aus dem Herzen und laut. 
Wie sonnig der Lenz die Blumen umhüllt, 
Sei sonnig das Herz mit Jubel erfüllt, 
Sei Frohsinn die liebliche Braut! 

Text Authorship:

  • by (Konrad Johann) Reinherz Kromm (1828 - 1901), "Sängerlust"

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , "Singers' joy", copyright © 2026, (re)printed on this website with kind permission

Note: the text above is taken from stanzas 1,2,4 of the original text.

3. Lebt wohl, ich scheide  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Die [duftenden]1 [Kräuter]2 auf der Au,
[Die Halm' im frischen Morgenthau,
Die Bäum' im grünen Kleide]3,
  Ein jedes ruft: ich scheide,
  Leb wohl! ich scheide.

Die Rosen in ihrer [lichten] Pracht,
Die Lilien in ihrer Engelstracht,
[Die Blümchen auf der Heide]3,
  Ein jedes ruft: ich scheide,
  Leb wohl! ich scheide.

Ist Alles nur ein Kommen und Gehn,
Ein Scheiden mehr als Wiedersehn;
Wir freu'n uns, hoffen und leiden,
  Und müssen endlich scheiden, 
  Lebt wohl! wir scheiden.

[Wir sahn uns wieder und sahn uns kaum]5, 
[Und Alles schwand wie ein schöner Traum]6,
[Wir reichten die Hand uns beide:]7
  [Leb wohl! leb wohl! ich scheide! 
  Leb wohl! ich scheide!]8

Text Authorship:

  • by August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874), "Leb wohl! ich scheide", appears in Lyrische Gedichte, in Dichterleben, in Reifere Mannesjahre

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Malcolm Wren) , "Leaving", copyright © 2005, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English [singable] (John Bernhoff) , "Departure"
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Adieu, je pars", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

View text without footnotes
1 Liszt: "duftigen"
2 Cornelius: "Gräser"
3 Cornelius: "Die Bäum' im grünen Kleide,/ Die Halm' im frischen Morgenthau"
4 Cornelius, Liszt: "frischen"
5 Cornelius, Liszt: "Und muss es denn geschieden sein"
6 Cornelius: "Lebt wohl, lebt wohl, gedenket mein"; Liszt: "So lebet wohl, gedenket mein"
7 Cornelius, Liszt: "In Freuden und in Leiden,"
8 Cornelius: "Lebt wohl, lebt wohl, wir scheiden! / Lebt wohl!"; Liszt: "Lebt wohl, ich scheide!"

4. Mein Heimatland  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Freund, ich weiss ein kleines Land,
'S ist so schön, so schön,
Trägt's jetzt gleich sein Schneegewand
Rings auf allen Höh'n,
Ist mein Aug' doch hoch entzückt,
Wenn es dieses Land erblickt.

Und wenn erst der Frühling kommt,
O dann musst du's seh'n!
Wenn sich Alles freut und sonnt
Rings auf diesen Höh'n,
Dann trägt dieses kleine Land
Wohl das schönste Festgewand!

Seine Luft ist frisch und rein,
Wie nicht anderswo,
Seine Dörfer schmuck und fein,
Drin die Leut' so froh;
Manchen Baches kühle Quell'
Sprudelt hier so Frisch und hell.

Willst du wissen, wie es heisst,
Dieses schöne Land,
Das mein Lied als herrlich priest
Selbst im Schneegewand.
Nun, dies Land, wie keins ich fand,
Ist mein teures Heimatland.

Text Authorship:

  • by Eduard Walser (1863 - 1949)

Go to the general single-text view

6. Dem Herrn sei Lob und Ehr'!  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Die Vöglein regen ihre Schwingen
   Im morgengoldnen Wolkenmeer
   Und ihre Sprache ist ihr Singen,
   Und aus den Lüften hör' ich's klingen:
   Dem Herrn sei Lob und Ehr'!

Und bunte Blumen seh' ich blühen,
   Umwogt von grünem Halmenmeer,
   Und ihre duft'gen Kelche glühen,
   Und ihre Sprache ist ihr Blühen:
   Dem Herrn sei Lob und Ehr'!

Und tausend goldne Sternlein wandern
   Bei Nacht auf dunklem Aethermeer,
   Und wie sie kommen, wie sie wandern,
   Spricht eines grüßend zu dem andern:
   Dem Herrn sei Lob und Ehr'!

Und finden sich verwandte Seelen
   Auf wechselvollem Lebensmeer,
   Die sich in Lieb' und Treu' vermählen,
   Wird auch der fromme Gruß nicht fehlen:
   Dem Herrn sei Lob und Ehr'!

Text Authorship:

  • by Julius Karl Reinhold Sturm (1816 - 1896), "Dem Herrn sei Lob und Ehr'"

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , "The Lord be praised and glorified", copyright © 2024, (re)printed on this website with kind permission

Confirmed with Leben und Heimath in Gott. Eine Sammlung Lieder zu frommer Erbauung und sittlicher Veredlung, Herausgegeben von Julius Hammer, Dritte Auflage, Leipzig: C.F. Amelang's Verlag (Friedr. Volckmar), 1866, pages 17-18.


8. Das Glöcklein  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Auf dem frischen Rasen-Sitze,
Hier am kleinen Wasserfall,
Hör' ich von des Thurmes Spitze,
Frommes Glöcklein, deinen Schall.
 
Tönst, o Glöcklein, nennst ihn lauter,
Dem mein Herz entgegenbebt,
Ihn, der freundlicher, vertrauter
Hier im Grünen mich umschwebt.
 
Leise murmeln es die Bäche,
Daß er Flur und Aue liebt,
Daß die Rose, die ich breche,
Mir ein guter Vater giebt;
 
Daß er aus der zarten Hülle
Selbst die goldnen Früchte winkt,
Und durch ihn des Lebens Fülle
Jede neue Knospe [trinkt]1.
 
Schalle, Glöcklein! Ach, was bliebe
Jenem Himmel, diesem Grün?
Ach! kein Leben, keine Liebe,
Keine Freude, sonder ihn!
 
Morgens, wenn auf Busch und Pflanze
Kühler Thau die Perlen sät,
Stimmen froh im Sonnenglanze,
Vöglein mit in mein Gebet.
 
Und am Abend, wenn es dunkelt,
Seh' ich seinen milden Schein:
Wo das Heer der Sterne funkelt,
Wacht er über Thal und Hain;
 
Leuchtet mir auf meinen Wegen,
Labt die Wiese, nährt das Feld,
Spricht den väterlichen Segen
Ueber die entschlafne Welt.
 
Seiner freu' ich mich im Lenze,
Wenn man Veilchen-Kränze flicht;
Seiner, wenn die Schnitter-Tänze
Sturm und Hagel unterbricht.
 
Sollt' ich seiner mich nicht freuen?
Singen nicht, daß Wolke, Wind,
Auch die Blitze, wenn sie dräuen,
In des Väters Händen sind?
 
Daß an öden Felsen-Klüften
Liebend er vorübergeht,
Und in düstern Todten-Grüften
Des Erhalters Athem weht?

Text Authorship:

  • by Johann Georg Jacobi (1740 - 1814), "Lied"

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , "Song", copyright © 2006, (re)printed on this website with kind permission

View text without footnotes

Confirmed with J.G. Jacobi's sämmtliche Werke, Volume 4, third edition, Zürich: Orell, Füßli und Compagnie, 1819, pages 213-215.

1 Lang: "dringt" [vielleicht eine Abkürzung von 'durchdringt'?]

Gentle Reminder

This website began in 1995 as a personal project by Emily Ezust, who has been working on it full-time without a salary since 2008. Our research has never had any government or institutional funding, so if you found the information here useful, please consider making a donation. Your help is greatly appreciated!
–Emily Ezust, Founder

Donate

We use cookies for internal analytics and to earn much-needed advertising revenue. (Did you know you can help support us by turning off ad-blockers?) To learn more, see our Privacy Policy. To learn how to opt out of cookies, please visit this site.

I acknowledge the use of cookies

Contact
Copyright
Privacy

Copyright © 2026 The LiederNet Archive

Site redesign by Shawn Thuris