by Carl Wilhelm Karnstädt (1795 - 1884)
Stille Sommernacht
Language: German (Deutsch)
Die Pappelzweige rauschen, Vom Abendwind [durchweht]1, Und holde Sterne lauschen Herab auf's Blumenbeet. Es ruhen die Fluren in Dämm'rung gehüllt, Und Träume durch schweben das stille Gefild. Das Lied der Nachtigallen Ertönt vom Blüthenzweig, Und Silbernebel wallen Wie Geister um den Teich; Es bricht sich am Ufer leis' murmelnd die Fluth, Und Liebe am Busen der Liebe nur ruht. Es zirpt die kleine Grille, Im Grase [blitzt]2 der Thau, Und tiefe heil'ge Stille Herrscht auf der Blumenau. Den glücklichen Schäfer umschattet die Nacht, Nur sehnende Liebe im Herzen noch wacht.
F. Kamm sets stanzas 1, 3
1 Kamm: "geweht"
2 Kamm: "glänzt"
Text Authorship:
- by Carl Wilhelm Karnstädt (1795 - 1884) [author's text not yet checked against a primary source]
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by Ferdinand Kamm (1845 - 1897), "Stille Sommernacht", op. 45 (Liedersaal für Frauenchor. 90 drei- und vierstimmige Lieder für Schule, Haus und Verein) no. 77, published 1896, stanzas 1,3 [ ssa chorus ], Zürich & Leipzig: Hug [sung text checked 1 time]
Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
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