Willst du mit mir ziehn? -- Ja! -- Mit dir, mit dir Wird zur Heimath traut Auch die Fremde mir! Willst du mit mir ziehn? -- Ja! -- Im Tod allein Unser Lebenspfad Soll geschieden sein! Willst du mit mir ziehn? -- Ja! -- Durch Freud' und Leid! Bin mit Leib und Seel Dein in Ewigkeit! Willst du mit mir ziehn? -- Ja! -- Mit Herz und Mund! Amen! sage Gott Nun und alle Stund!
Sieben Lieder für 1 Singstimme mit Pianofortebegleitung , opus 5
by Ernst Paul Flügel (1844 - 1912)
1. Willst du mit mir zieh'n?  [sung text not yet checked]
Text Authorship:
- by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), "Willst du mit mir ziehn?", appears in Liederbuch, in 2. Liebeslieder, no. 169
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- ENG English (Sharon Krebs) , "Do you wish to come with me?", copyright © 2025, (re)printed on this website with kind permission
Confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser, 1842-1874. Mit einem biographischen Verzeichnis der Componisten, Basel: Benno Schwabe, Verlagsbuchhandlung, 1875, page 150.
2. Wie's Röslein am Haage  [sung text not yet checked]
Wie's Röslein am Hage Wirst roth du und bleich: Da hol' ohne Frage Den Lohn ich mir gleich! Hab selbst ja zum Blühen Die Knospen gebracht; Daß brennend sie glühen, Mein Blick hat's gemacht! Derweil sie noch prangen In holdester Zier, Küß flugs von den Wangen Ich alle sie dir!
Text Authorship:
- by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), "Recht zum Küssen", appears in Liederbuch, in 2. Liebeslieder, no. 186
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2026, (re)printed on this website with kind permission
Confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser, 1842-1874. Mit einem biographischen Verzeichnis der Componisten, Basel: Benno Schwabe, Verlagsbuchhandlung, 1875, pages 164-165.
3. Ihr wisst ja, wen ich meine  [sung text not yet checked]
Ihr wißt ja, wen ich meine, Sie singt wie ihr so fein: Auf! auf! und grüßt die Eine Mir schön, ihr Vögelein! Noch rascher mögt ihr Lüfte Wohl fliegen zu ihr hin: O sagt's ihr, süße Düfte, Wie treu, wie treu ich bin! Am schnellsten seid ihr Strahlen Mit euerm goldnen Licht: Küßt mir zu tausend Malen Ihr heitres Angesicht! Ihr wißt ja, wen ich meine, Wen ich im Herzen trag', An wen ich denk' alleine Den lieben langen Tag!
Text Authorship:
- by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), "Ihr wißt ja, wen ich meine!", appears in Liederbuch, in 2. Liebeslieder, no. 218
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Confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser, 1842-1874. Mit einem biographischen Verzeichnis der Componisten, Basel: Benno Schwabe, Verlagsbuchhandlung, 1875, page 192.
4. O Liebe, wie bist du an Wundern reich  [sung text not yet checked]
O Liebe! wie bist du an Wundern reich! Ach, hat sich erfüllet mein Hoffen, Ein neuer Himmel alsogleich Steht leuchtend über mir offen! O Liebe, Liebe! du schönster Traum! Noch süßere Wonne mir lachet, Ach, bin aus holdem Traume kaum Ich selig eben erwachet! O Liebe! du ewiger Frühling du! Mag jegliche Blume verblühen, Nur reicher mußt du immerzu Im Herzen duften und glühen!
Text Authorship:
- by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), "O Liebe! wie bist du an Wundern reich!", appears in Liederbuch, in 2. Liebeslieder, no. 191
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Confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser, 1842-1874. Mit einem biographischen Verzeichnis der Componisten, Basel: Benno Schwabe, Verlagsbuchhandlung, 1875, pages 168-169.
5. O Liebe, schönste Blume  [sung text not yet checked]
O Liebe, schönste Blume, Wie keine mir gefällt; Aus Gottes Heiligthume Verpflanzt in diese Welt! Viel tausend Blumen blühen Im Thal und auf den Höhn; Doch keine sah ich glühen Wie dich so schön, so schön! Und, ach! wie bald verwehen Sie all' in kurzer Zeit; Du aber mußt bestehen, Und blühst in Ewigkeit! O Liebe, schönste Blume! Wer dich gefunden hat, Der wird, von deinem Ruhme Zu singen, nimmer satt!
Text Authorship:
- by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), "O Liebe, schönste Blume!", appears in Liederbuch, in 2. Liebeslieder, no. 243
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Confirmed with Deutsche Dichter-Gaben: eine Sammlung bisher ungedruckter Gedichte der namhaftesten deutschen Dichter, Leipzig: Duncker & Humblot, 1868, pages 33 - 34.
Also confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser, 1842-1874. Mit einem biographischen Verzeichnis der Componisten, Basel: Benno Schwabe, Verlagsbuchhandlung, 1875, pages 214-215.
6. Liebster, o Liebster! komm, sage mir's doch  [sung text not yet checked]
Liebster, o Liebster! komm, sage mir's doch: Bliebst du mir treu wohl, und liebst du mich noch? Fände nicht Rast mehr, und fände nicht Ruh, Weißt ja, mein Eines und Alles bist du! Sieh mir in's Aug nur, und sich mir in's Herz, Weh! ich vergienge vor Jammer und Schmerz! Liebster, o Liebster! denn du nur allein Bist ja mein Kleinod, das ewig mein'! -- Liebchen, o Liebchen! du herziges Kind! Kann dir's nicht sagen so flugs und geschwind! Fände kein End' ja, und fände kein Ziel, Brauchte der Worte wie Sterne so viel! Liebchen! mußt harren und warten noch sein, Bis zu der Quelle wird fließen der Rhein, Drüberhin flieget ein schneeiger Rab: Dann sollst du's wissen, wie lieb ich dich hab!
Text Authorship:
- by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), "Liebst du mich noch?", appears in Liederbuch, in 2. Liebeslieder, no. 241
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Confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser, 1842-1874. Mit einem biographischen Verzeichnis der Componisten, Basel: Benno Schwabe, Verlagsbuchhandlung, 1875, page 213.
7. So leicht ist Liebe  [sung text not yet checked]
So leicht ist Liebe Und wiegt so schwer, Und ist sie verloren, Wer bringt sie her? Ein winzig Wörtlein! -- Schon ist's zu spät; Verflogen ihr Schimmer, Ihr Duft verweht! In's Meer versunken Das holde Glück! Der Stern entschwunden, Nie kehrt er zurück! So leicht ist Liebe Und wiegt so schwer, Und ist sie verloren, Wer bringt sie her?
Text Authorship:
- by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), "So leicht ist Liebe!", appears in Liederbuch, in 2. Liebeslieder, no. 255
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Confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser, 1842-1874. Mit einem biographischen Verzeichnis der Componisten, Basel: Benno Schwabe, Verlagsbuchhandlung, 1875, pages 225-226.