Ich sitze manchen langen Tag
Mit meinem Kind am grünen Hag,
Wo ich an seinem Herzen [lag,
Am Herzen lag!]1
Da nahm er mich in seinen Arm
Und küßte mich so warm, so warm — —
Davon mir [wurde]2 bittrer [Harm,
Ja bittrer Harm.]3
Sie stießen aus dem Elternhaus
In Nacht und [Elend]4 mich hinaus —
Da ging mir wohl das Lachen [aus,
Das Lachen aus.]5
Ich wäre tot schon sicherlich,
[Du armes Kind erbarmest]6 mich,
Möcht' fluchen dir und küsse [dich,
Und küsse dich!]7
Fünf Lieder für 1 höhere Stimme mit Pianoforte , opus 6
by Jakob Fischer (1849 - 1933)
1. Das verlassene Mädchen  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Text Authorship:
- by Otto von Leixner von Grünberg (1847 - 1907), "Das verlassene Mädchen"
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- ENG English (Emily Ezust) , copyright ©
Confirmed with the anthology Lieder vom Kuß. Ein Buch deutscher Liebeslyrik aus klassischer und moderner Zeit, herausgegeben von Hugo Grothe-Harkánnyi, Leipzig: Verlag von Max Erhardt, 1890, page 94.
1 Erlanger: "lag."2 Erlanger: "ward so"
3 Erlanger: "Harm."
4 Zemlinsky: "Nebel"
5 Erlanger: "aus."
6 Zemlinsky: "Mein armes Kind, du dauerst"
7 Erlanger: "dich."
2. Das verlassene Mädchen
Language: German (Deutsch)
Wo warst du denn so lang
. . . . . . . . . .
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3. Im Mondenschein
Language: German (Deutsch)
Der Mond geht auf
. . . . . . . . . .
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4. Sanskritsches Liebesliedchen
Language: German (Deutsch)
Mit den schmachtend liebefeuchten Blüthen
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5. Aus L. Pfau's "Burschenlieder"  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Allnächtlich zu der Mühle Geh' ich den stillen Pfad; Die hellen Sterne fallen, Die weißen Nebel wallen, Es braust aus tieser Kühle Das flinke Mühlenrad. Mich hindert aus dem Wege Kein Regen und kein Wind; Die schlimmen Hunde bellen, Die lauten Pfiffe gellen, Es schleichet auf dem Stege Mein trautes Müllerkind. Da hört man nicht das Kosen Der Liebe in der Nacht; Sie spähen wohl und lauschen, Doch alle Räder rauschen, Die wilden Wasser tosen, Die Weiden murmeln sacht. Im Grunde ties und kühle, Wo das Verderben droht, Und wo die Wasser rinnen, Wie ist da süß zu minnen! Ich geh' den Weg zur Mühle Nach jedem Abendrot.
Text Authorship:
- by (Karl) Ludwig Pfau (1821 - 1894), no title, appears in Gedichte [1847], in 3. Lieder und Stimmen, in Burschenlieder, no. 6
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