Drei Chorgesänge für S., A., T. und B. , opus 16

by Robert Dornheckter

1. Die Kindheit [sung text not yet checked]

[Wenn]1 die Abendröthe
Dorf und Hain umwallt,
Und die Weidenflöte
Hell zum [Reigen schallt]2;
Deine Lenzgefühle
Wähn' ich dann erneut,
Du, der Knabenspiele
Süße Blumenzeit!

Wie der Mond aus grauer
Nebeldämmrung Flor,
Hebt aus öder Trauer
Sich mein Geist empor,
[Wenn]1 mit Spiel und Tanze
Mir dein [Morgenbild]3
Sich im Rosenglanze
Zauberisch [enthüllt]4,

Ach! mit welchem Reize
Dämmert das Revier
Stiller Todtenkreuze,
Kindheit, neben dir!
Deine Nacht voll Sorgen
Dunkelt schon von fern,
Der Vollendung Morgen
Folgt kein Abendstern.

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1 Nägeli: "Wann"
2 Nägeli, Zelter: "Tanz erschallt"
3 Nägeli, Zelter: "Maigefild'"
4 Zelter: "umhüllt"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Melanie Trumbull , Johann Winkler

2. Liebesfrühling 

Wo Blüthen sich umschlingen
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

3. Waldlied [sung text not yet checked]

Im Walde möcht' ich leben
zur heißen Sommerzeit,
der Wald, der kann uns geben
viel Lust und Fröhlichkeit.

In seine künlen Schatten
winkt jeder Zweig und Ast
das Blümchen auf den Matten
nickt mir: "Komm, lieber Gast!"

Wie sich die Vögel schwingen
im hellen Morgenglanz!
Und Hirsch' und Rehe springen
so lustig wie zum Tanz

Von jedem Zweig und Reise
hört nur, wie's lieblich schallt!
Sie singen laut und leise:
"Kommt, kommt zum grünen Wald!"

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]