Frisch auf! Die Stirne der Felsen erwachte allein
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Vier Männerquartette , opus 34
by (Friedrich) Oskar Wermann (1840 - 1906)
1. Vor Tag
2. Liebst du mich noch  [sung text not yet checked]
Liebster, o Liebster! komm, sage mir's doch: Bliebst du mir treu wohl, und liebst du mich noch? Fände nicht Rast mehr, und fände nicht Ruh, Weißt ja, mein Eines und Alles bist du! Sieh mir in's Aug nur, und sich mir in's Herz, Weh! ich vergienge vor Jammer und Schmerz! Liebster, o Liebster! denn du nur allein Bist ja mein Kleinod, das ewig mein'! -- Liebchen, o Liebchen! du herziges Kind! Kann dir's nicht sagen so flugs und geschwind! Fände kein End' ja, und fände kein Ziel, Brauchte der Worte wie Sterne so viel! Liebchen! mußt harren und warten noch sein, Bis zu der Quelle wird fließen der Rhein, Drüberhin flieget ein schneeiger Rab: Dann sollst du's wissen, wie lieb ich dich hab!
Text Authorship:
- by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), "Liebst du mich noch?", appears in Liederbuch, in 2. Liebeslieder, no. 241
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Confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser, 1842-1874. Mit einem biographischen Verzeichnis der Componisten, Basel: Benno Schwabe, Verlagsbuchhandlung, 1875, page 213.
3. Heraus  [sung text not yet checked]
Ging unter [dichten]1 [Zweigen]2 Am Morgen im grünen Wald, Der Vöglein [lust'ger]3 Reigen [Von]4 allen Wipfeln schallt'. Und riefen viel einander: "Heraus, wo Vöglein sind, Zu singen mit einander In [den]5 kühlen Morgenwind!" Da hat's auch mir geklungen Tief [in die Brust]6 hinein, Da hat sich's drin geschwungen, Als wär's ein Vögelein. Und ist ein Vöglein drinnen, So flieg' es frei heraus, Und ist ein Lied darinnen, So zieh' es fröhlich aus!
Text Authorship:
- by Robert Reinick (1805 - 1852), "Frühlingslied", appears in Lieder, in Frühling und Liebe, first published 1844
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- ENG English [singable] (Anonymous/Unidentified Artist) , "Song of the May"
1 Abt, Leonhard, Radecke: "duft'gen"; Schreck: "den dichten"; further changes may exist not noted above.
2 Hamma: "Bäumen"; further changes may exist not noted above.
3 Reinecke: "lustiger"
4 Reinecke: "aus"
5 Reinecke: "dem"
6 Reinecke: "ins Herz"
4. Gondellied  [sung text not yet checked]
Vom Ruder tropft der [Silberschaum]1, Die Gondel schaukelt her und hin Und d'rin in süßem Sommertraum, Wiegst Du Dich, leichte Schifferin[,] So ganz allein so ganz allein? -- Die Wog' ist falsch, o nimm mich ein, Nicht kos' ich wie die Fluth mit Dir, Bin ein getreuer Gondolier! Es küßt den vollen, rothen Mund Leichtsinnig Dir der Mond so bleich, Du blickst hinab zum Meeresgrund; Macht Dir das kleine Herzchen weich Sein kalter Schein, sein kalter Schein? -- Der Mond ist falsch, o nimm mich ein, Nicht kos' ich wie der Mond mit dir, Bin ein getreuer Gondolier.
Text Authorship:
- by Adolf Böttger (1815 - 1870), "Gondellied"
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View original text (without footnotes)Confirmed with Meyer's Groschen-Bibliothek der Deutschen Classiker für alle Stände, Einhundertzweiundneunzigstes Bändchen, Anthologie aus den Gedichten von Adolf Böttger, Hildburghausen: Druck vom Bibliographischen Institut; New York: Herrmann J. Meyer, [1870], pages 11-12.
Note: The published poem contained an error in line 3 ("Sommetrraum" instead of "Sommertraum"); it has been corrected above.
1 Wermann:"gold'ne Schaum"; further changes may exist not shown above.