Vier Gesänge aus Wolff's Tannhäuser für Baryton (oder Alt) mit Pianofortebleitung

Song Cycle by Emil Krause (1840 - 1916)

Word count: 0

1. Jahrlang möcht' ich so dich halten [sung text not yet checked]

Jahrlang möcht' ich so Dich halten,
So von Dir umschlungen sein,
Deiner Minne heimlich Walten
Strömet mächtig auf mich ein. 

Über uns die Wipfel rauschen, 
Vöglein hüpft von Ast zu Ast,
Und die wilden Rosen lauschen,
Was Du mir zu sagen hast.

Ach! sie hören wenig Worte,
Wenn wir uns in Armen ruhn,
An dem waldverschwiegnen Orte 
Giebt es Holderes zu thun.

Räthsel blühn auf Deinem Munde,
Und glückselig, wer sie löst! 
Hast in einer einz'gen Stunde
Hunderte mir eingeflößt.

Authorship

See other settings of this text.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

2. Gegrüsset sei mir auf allen Wegen [sung text not yet checked]

Gegrüsset sei mir auf allen Wegen/ Gebenedeiet mit jeglichem Segen
 . . . . . . . . . .

— The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. —

Authorship

See other settings of this text.

3. Wie soll ich's bergen [sung text not yet checked]

Wie soll ich's bergen, wie soll ich's tragen,
Was Du mir selber ins Herz gelegt?
Kann es nicht hehlen und kann es nicht sagen,
Was meine ganze Seele bewegt.

All meine Sinne und alle Gedanken,
Unstät und flüchtig verlassen sie mich,
Dich zu umwinden wie klimmende Ranken,
Klammern sich fester und fester an Dich.

Immer Dich sehen möcht' ich und hören,
Immer Dir schauen ins Angesicht,
Könnt' ich mir nur Deinen Schatten beschwören!
Lieberes zeigt ja die Sonne mir nicht. 

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

4. Vor meinem Auge wird es klar [sung text not yet checked]

Vor meinem Auge wird es klar, 
Je mehr es sich zum Lichte wendet,
Und wenn ich scheu und schüchtern war, 
So war's Dein Glanz der mich geblendet

Wie in des Maien reicher Blust 
Jedwede Knospe sich entfaltet,
So wecktest Du mir in der Brust,
Was nun mit meinen Tagen schaltet.

Es hat sich mir so rasch enthüllt,
Als bracht's ein Augenblick zur Reife,
Und ich bin so davon erfüllt,
Daß ich nichts Andres mehr begreife. 

Ich weiß nicht ob es Schönres giebt 
In Himmelsraum und Erdenweiten 
Mir ist, als hätt' ich Dich geliebt 
Vom Anbeginne aller Zeiten.

Authorship

See other settings of this text.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]