Albumblätter. Zehn Lieder aus der Mappe einer Freundin, für 1 Singstimme mit Pianoforte

by Johannes Beschnitt (1825 - 1880)

Word count: 404

1. Die Wächter 

Ich weiss zwei dunkle Sterne
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

2. Im Herbst [sung text not yet checked]

Der Wald war stumm, das Laub so bleich,
das Vöglein saß am dürren Zweig
und sang so süß in Lust und Weh':
Der Lenz ist hin, ade, ade!
Verblüht, verwelkt die Blum' im Tal,
verglüht, verhüllt der Sonne Strahl;
mich zieht's in ew'gen Frühlingsschein,
in weites, weites Land hinein,
mich zieht's hinauf zu gold'ner Höh' -
der Lenz ist hin, ade! ade!

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Researcher for this text: Johann Winkler

3. Unter den dunklen Linden 

Dort unter den grünen Linden
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

4. Der schwere Abend [sung text not yet checked]

Die [dunklen]1 Wolken hingen
Herab so bang und schwer,
Wir beide traurig gingen
Im Garten hin und her.

So [heiß und]2 stumm, so trübe
[Und]3 sternlos war die Nacht,
So ganz, wie unsre Liebe,
Zu Tränen nur gemacht.

Und als ich mußte scheiden
Und gute Nacht dir bot,
Wünscht' ich bekümmert beiden
Im Herzen uns den Tod.

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2020, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "De drukkende avond", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Sharon Krebs) , "The oppressive evening", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Pénible soirée", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)

Confirmed with Gedichte von Nicolaus Lenau, Stuttgart, Karl Göpel's Verlag, Cotta'scher Druck, 1869, page 182.

1 Bolko von Hochberg, Rübner: "dunkeln"; Schleuning: "schweren"; further changes may exist not shown above.
2 Bolko von Hochberg: "heiß, so"
3 Bolko von Hochberg: "So"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Johann Winkler

5. Schlummerlied [sung text not yet checked]

Sonne ging hinab zur Ruh', 
Erde schloß die Augen zu; 
Milder Frieden 
Deckt den Müden 
Mit dem nächt'gen Schleier lind: 
Schlummre sanft, mein trautes Kind!  

Lüftlein schläft am Blumenmund, 
Fischlein ruht auf kühlem Grund, 
Und der Quelle 
Silberwelle 
Träumend durch die Wiese rinnt: 
Schlummre sanft, mein trautes Kind!  

Blümlein schlummert auf der Au', 
Trinkt im Schlummer süßen Thau, 
Auf den reichen 
Blüthenzweigen 
Vöglein all' entschlummert sind: 
Schlummre sanft, mein trautes Kind!  

Stille wie die Perl' im Meer 
Ruhet Alles rings umher; 
Tausend Hüter 
Blicken nieder, 
Ewig, ewig treu gesinnt: 
Schlummre sanft, mein trautes Kind! 

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Researcher for this text: Melanie Trumbull

6. Ständchen [sung text not yet checked]

Leise rauscht es in den Bäumen,
Und die stille Liebe wacht,
Ist's vergönnt von Dir zu träumen?
Süße, komm, der Abend lacht:
Einen Kuß, dann gute Nacht.

Lächelst Du nach Mädchen Weise,
Unten harr' ich, Liebe wacht,
In den Liedern sanft und leise
Sang ich oft, wie ich gedacht:
Einen Kuß, dann gute Nacht.

Längst schon hat mich's fortgetrieben,
Ungestüm, mit wilder Macht,
Immer ist ein Wunsch geblieben,
Sehnsucht hat ihn angefacht:
Einen Kuß, dann gute Nacht.

Laß, o laß mich glücklich scheiden,
Und mich an der süßen Pracht,
In den schönen Augen weiden,
Sage, wenn mein Lied vollbracht:
Einen Kuß, dann gute Nacht.

Authorship

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From Ungeheure Heiterkeit: die Lieder der Harfenisten auf der Messe, Leipzig: 1846, collected by Christoph Pietzsch

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

7. Eine Herbstblume 

Im Herbst noch eine Blume
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  • by Anonymous / Unidentified Author

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8. Den Fernen [sung text not yet checked]

Weit hin durch die Nächte Stille
send' ich meine Grüsse fort,
und von meines Busens Sehnen
höret ihr kein leises Wort,
Berg und Thäler über fliegen
nur Gedanken, nur der Blick
und so giebt mir seine Grüsse
stumm der blasse Mond zurück.

Will der Schlummer mich unfangen,
und befehl' ich mich umfangen,
dem Herrn, denk ich seiner, dem Entfernten,
mir so nah und doch so fern.
Schliessen sich die müden Blicke
dann erstehet Bild um Bild,
und mit ihm verlebte Stunden 
sind's, die mir der Traum enthüllt.

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Researcher for this text: Malcolm Wren [Guest Editor]

9. Fahre wohl 

Mein' Seel' ist tief zerrissen
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  • by Anonymous / Unidentified Author

10. Sängers Grablied 

Die Liebe ist gestorben
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  • by Anonymous / Unidentified Author