Drei Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte

by Eduard Stocker (1842 - 1913)

Word count: 0

1. Frühlingslied [sung text not yet checked]

Die [linden]1 Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und [weben]2 Tag und Nacht,
Sie [schaffen]3 an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sey nicht bang!
Nun muß sich Alles, [Alles]4 wenden.

Die Welt wird schöner [mit]4 jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tieffste Thal.
Nun, armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich Alles, [Alles]4 wenden.

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  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2005, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (David Gordon) , no title, copyright ©, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Credo printanier", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Amelia Maria Imbarrato) , "Fede di primavera", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • SPA Spanish (Español) (Elisa Rapado) , copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Deutscher Dichterwald. von Justinus Kerner, Friedrich Baron de la Motte Fouqué, Ludwig Uhland und Andern. Tübingen in der J. F. Heerbrandt'schen Buchhandlung. 1813, page 5; and with Gedichte von Ludwig Uhland. Stuttgart und Tübingen in der J. G. Cotta'schen Buchhandlung. 1815, page 54.

1 Klein: "lauen"
2 some prints convey a read error: "wehen"
3 Hanslick: "schaff'n"
4 omitted by Hanslick

Research team for this text: David Gordon , Sharon Krebs [Guest Editor] , Peter Rastl [Guest Editor]

2. Es zieht herauf die stille Nacht [sung text not yet checked]

Es zieht herauf die stille Nacht
und decket alles Land;
Groß, ruhig liegt die Sternenpracht
Der Himmel ausgespannt.

Es gehet still und leis die Luft,
Rings schlummert Blum' und Baum:
O nur ein Klang, o nur ein Duft,
Ein leiser Schöpfungstraum.

Das ist für mich die süße Zeit,
Mein dunkles Herz erglüht,
Und Frieden, Schönheit, Seligkeit
Durchfühlen mein Gemüt.

Mein kühles, ernstes Herze lacht,
Das tags erstarret stand:
Mein dunkles Herz, die dunkle Nacht
Sie sind sich ja verwandt.

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Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Melanie Trumbull

3. Im Mondenlicht [sung text not yet checked]

Wie liegt im [Mondenlichte]1
Begraben nun die Welt;
Wie selig ist der Friede,
Der sie umfangen hält! 

Die Winde müssen schweigen,
So sanft ist dieser Schein;
Sie säuseln nur und weben
Und schlafen endlich ein. 

Und was in Tagesgluten
Zur Blüte nicht erwacht,
Es öffnet seine Kelche
Und duftet in die Nacht. 

Wie bin ich solchen Friedens
Seit lange nicht gewohnt! 
Sei du in meinem Leben
Der liebevolle Mond!

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  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "La lumière de la lune", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission

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1 Bade: "Mondenscheine"; further changes may exist not shown above.

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Rohan Srinivasan [Guest Editor]