Wie hast du mich so müde gemacht, O Tag, mit deiner leuchtenden Pracht, Mit deiner Farben buntem Schein, Mit deinen rauschenden Melodei'n. Willkommen, o Nacht, und decke du, Die Erde mit deinem Schleier zu. Laß schwinden die Farben, die Töne verweh'n, Laß alles Leben um mich vergehn, Und lasse mich träumen, allein mit dir, Vom leuchtenden Himmel, hoch über mir. [Willkommen, o Nacht, und decke du, Die Erde mit deinem Schleier zu.]1
Lieder & Gesänge
Song Cycle by Magdalene Naacke (b. 1848)
1. Gruß an die Nacht  [sung text not yet checked]
Text Authorship:
- by Julius Karl Reinhold Sturm (1816 - 1896), "Gruß an die Nacht"
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- ENG English (Sharon Krebs) , "Greeting to the night", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
1 omitted by Hiller.
Researcher for this page: Harry Joelson
2. Des Greises Glück
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Text Authorship:
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3. Gib her!
Verloschen ist das Licht.
Die Lider werden schwer.
Leis kommt der Schlaf und spricht
Mit holdem Klang: „Gib her!
Gib her die dumpfe Pein,
Die hoffnungslose Hast!
Leicht soll dein Schritt nun sein.
Gib her die ganze Last!
Was dich so müd gemacht,
Was dich bedrückt so sehr,
Ich trag dir's diese Nacht!
Ich nehm dir's ab! Gib her!
Gib her!“ - - O süße Ruh!
Wie atme ich befreit.
...
Text Authorship:
- by Frieda Schanz (1859 - 1944), "Gib her!"
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Note: the text above is taken from stanzas 1-3,4(lines1-2) of the original text.
Researcher for this page: Johann Winkler4. Auf Bergen  [sung text not yet checked]
Auf Bergesgefilden, auf schweigenden Höh'n, Sind die Blumen, die wilden, so duftig und schön. Vor allem ist eine wie Blut und wie Schnee. Du weißt, wen ich meine, das Gretel vom See! Im Thal und im Schatten krankt mancher zur Stund; Mein Schatz auf den Matten ist frisch und gesund, Sagt lachend: "Grüß Gott!" und mit Lachen: "Ade!" 's ist keine so lieb, wie das Gretel vom See! Nie hat ihr das Morgen Gedanken gemacht, Sie weiß nichts von Sorgen. Sie schafft und sie lacht. Auf Schritt und auf Tritt, und wohin ich auch geh, Dein Lachen geht mit, Du mein Gretel vom See!
Text Authorship:
- by Frieda Schanz (1859 - 1944), "Gretel"
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- ENG English (Sharon Krebs) , "Gretel", copyright © 2022, (re)printed on this website with kind permission
Confirmed with Sonntagsblatt. Unterhaltungsbeilage zur Münchner-Ratsch. Kathl., Nro. 47 (1892), page 3.
Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]