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Hydra – The Rock of Freedom, op. 89
Song Cycle by Konstantia Gourzi (b. 1962)
Publisher: Universal Edition (external link)1. Der kleine Hydriot ‑ Τὸ Yδραιόπουλο
Language: Greek (Ελληνικά)
Show a transliteration: DIN | ISO 843
Note on TransliterationsText Authorship:
- by Konstantia Gourzi (b. 1962), copyright ©
- by Vasilis Voutos , copyright ©
Based on:
- a text in German (Deutsch) by Wilhelm Müller (1794 - 1827), "Der kleine Hydriot", appears in Lyrische Reisen und epigrammatische Spaziergänge, in Griechenlieder, in Lieder der Griechen
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This text may be copyright, so we will not display it until we obtain permission to do so or discover it is public-domain.2. Der Greis auf Hydra  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Ich stand auf hohem Felsen, tief unter mir die Fluth: Da schwang sich meine Seele empor in freiem Muth. Ich ließ die Blicke schweifen weit über Land und Meer: So weit, so weit sie reichen, klirrt keine Kette mehr. So weit, so weit sie reichen, kein halber Mond zu sehn, Auf Bergen, Thürmen, Masten, die heil'gen Kreuze wehn.[185] So weit, so weit sie reichen, es hebt sich jede Brust In eines Glaubens Flamme, in einer Lieb' und Lust; Und Alles was uns fesselt, und Alles was uns drückt, Was Einen nur bekümmert, was Einen nur entzückt, Wir werfen's in das Feuer, wir senken's in die Fluth, Die wogt durch alle Herzen in einer heil'gen Gluth. Ich sehe Schiffe fahren – die stolze Woge braust – Ist es der Sturm der Freiheit, der in die Segel saust? Heil euch und eurer Reise! Heil eurer schönen Last! Heil eurem ganzen Baue vom Kiele bis zum Mast! Ihr steuert durch die Fluthen nach einem edlen Gut, Ihr holt des Sieges Blume, die wächst in Heldenblut. Es donnert aus der Ferne – ist es der Gruß der Schlacht? Ist es der Wogen Brandung, die an die Felsen kracht? Das Herz will mir zerspringen bei dieses Donners Ton – Ich bin zu alt zum Kampfe und habe keinen Sohn.
Text Authorship:
- by Wilhelm Müller (1794 - 1827), "Der Greis auf Hydra", appears in Lyrische Reisen und epigrammatische Spaziergänge, in Griechenlieder, in Lieder der Griechen
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Confirmed with Wilhelm Müller, Gedichte, Berlin, 1906, p.185
Researcher for this page: Joost van der Linden [Guest Editor]
3. Hydra ‑ Ὕδρα  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Hoher, steiler, fester Felsen, darauf Hellas Freiheit ruht! Seh' ich deine Wolkengipfel, steigt mein Herz, und wallt mein Blut. Hoher, steiler, fester Felsen, den des Meeres Wog' umbraust, Über dessen kahlem Scheitel wild die Donnerwolke saust! Aber in das Ungewitter streckst du kühn dein Haupt empor, Und es wankt nicht von dem Schlage, dessen Schall betäubt das Ohr; Und aus seinen tiefsten Höhlen schleudert das erboste Meer Wogenberg' an deine Füße, doch sie stehen stark und hehr, Schwanken nicht, so viel die Tanne schwankt im linden Abendhauch, Und die Wogenungeheuer brechen sich zu Schaum und Rauch. Hoher, steiler, fester Felsen, darauf Hellas Freiheit ruht! Hydra, hör' ich deinen Namen, steigt mein Herz, und wallt mein Blut; Und mit deiner Segel Fluge schwebt in's weite Meer mein Geist, Wo der Wind, wo jede Welle jubelnd deine Siege preist. Ist Athen in Schutt zerfallen, liegt in Staub Amphions Stadt, Weiß kein Enkel mehr zu sagen, wo das Haus gestanden hat, Dessen Ziegel nach dem feigen Sohne warf der Mutter Hand, Als er ohne Kranz und Wunde vor der Thür der Heldin stand:[206] Laßt die Thürm' und Mauern stürzen; was ihr baut, muß untergehn: Ewig wird der Freiheit Felsen in dem freien Meere stehn!
Text Authorship:
- by Wilhelm Müller (1794 - 1827), "Hydra", appears in Lyrische Reisen und epigrammatische Spaziergänge, in Griechenlieder, in Lieder der Griechen
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Confirmed with Wilhelm Müller, Gedichte, Berlin, 1906, p.206
Researcher for this page: Joost van der Linden [Guest Editor]
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