Ich [wandelte]1 unter den Bäumen Mit meinem Gram allein; Da kam das alte Träumen, Und schlich [mir ins Herz]2 hinein. Wer hat euch [dies]3 Wörtlein gelehret, Ihr Vöglein in luftiger Höh'? Schweigt still! wenn mein Herz es [höret]4, Dann thut es noch einmal so weh. "Es kam ein Jungfräulein gegangen, Die sang es immerfort, Da [haben]5 wir Vöglein gefangen Das hübsche, [goldene]6 Wort." Das sollt ihr mir [nicht mehr]7 erzählen, Ihr Vöglein [wunderschlau]8; Ihr wollt meinen [Kummer mir]9 stehlen. Ich aber niemandem trau'.
Vier Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte
Song Cycle by Anna Mier, Gräfin
3. Ich wandelte unter den Bäumen  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Buch der Lieder, in Junge Leiden, in Lieder, no. 3
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
- DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Ik wandelde onder de bomen", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
- ENG English (Emily Ezust) , "I wandered among the trees", copyright ©
- FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Je déambulais sous les arbres", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
- ITA Italian (Italiano) (Amelia Maria Imbarrato) , "Erravo sotto gli alberi", copyright © 2006, (re)printed on this website with kind permission
Confirmed with Buch der Lieder von Heinrich Heine, Berlin, A. Warschauers Verlag, 1827, pages 28-29.
Note: modern spelling would change the following: "thut" -> "tut", etc.
1 Dieren: "wanderte"2 Hensel: "ins Herz mir"
3 Hellmesberger: "das"
4 Hellmesberger: "hört"
5 Hellmesberger: "hab'n"
6 Dieren, Farber, Hensel, Rheinberger, Schumann: "goldne"
7 Lachner, Rheinberger, Schumann: "nicht"
8 Rheinberger: "so wunderschlau"
9 Hellmesberger, Lachner: "Kummer"
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4. Die milde Stunde  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Kommst du wieder, milde Stunde, die mich oft so traurig macht, wenn im Herzen mir die Kunde der Vergangenheit erwacht. Lange bist du fern geblieben, die das Leben mir versüßt; rede mir von Schmerz und Lieben, lang' schon harr' ich, sei gegrüßt! Wie so oft gehört' ich wilden, ernsten, fremden Mächten hier, wie so selten deiner milden, süßen Macht, wie selten dir! Freundlich kommst du hergezogen, überströmst mich sacht, so sacht! Nimm mich auf in deine Wogen, milde, träumerische Nacht!
Text Authorship:
- by Ludwig August Frankl (1810 - 1894)
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