by Malvina Schnorr von Carolsfeld (1825 - 1904)
Herbstgedanken
Language: German (Deutsch)
Mein Aug' hat keine Tränen, mein Mund verstummt in Schmerz; ein namenloses Sehnen durchzieht mein trauernd Herz. Die Welt ist öd' zum Grauen, der Himmel kalt und bleich; beraubet sind die Auen der Blütenpracht so reich. Gar traurig rauscht das Bächlein hin unterm fall'nden Laub! Verstummt sind alle Vöglein, auch ihr Sang Herbstesraub! Entfernt von allen Lieben stirbt hin die Freude mein! Ach, nichts ist mir geblieben; was soll ich hier allein?
Text Authorship:
- by Malvina Schnorr von Carolsfeld (1825 - 1904)
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by Malvina Schnorr von Carolsfeld (1825 - 1904), "Herbstgedanken" [ soprano or tenor and piano ], from Neun Lieder für Sopran oder Tenor mit Begleitung des Pianoforte von Ludwig und Malvina Schnorr von Carolsfeld, herausgegeben von Malvina Schnorr von Carolsfeld, no. 7 [sung text checked 1 time]
Researcher for this page: Johann Winkler
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