by Wilhelm, Freiherr von Marsano (1797 - 1871)
Fort, fort, mich duldet's nicht
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Language: German (Deutsch)
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Fort, fort, mich duldet's nicht Hier in dem engen Haus, Die Welt in mir ist todt, Ich muß in jene n'aus. Du, Mutter mein, leb' wohl, Behalt' mich immer lieb, Es treibt ein Stachel mich, Der Manchen schon vertrieb. Wein' nicht um deinen Sohn, Zieht er auch weit hinaus, Es ist ja alle Welt Ein großes Vaterhaus! Und bin ich, Mutter, dann Recht weit, recht weit von hier, So geh' mir zu Gefall'n Einmal hinaus zu ihr; Und sag' ihr, daß der Zorn Mich weit von hier vertrieb -- Ach nein! -- sag' ihr, ich hätt' Sie ewig -- ewig lieb! --
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View text with all available footnotesConfirmed with Der Gesellschafter oder Blätter für Geist und Herz, 100. Blatt (Mittwoch den 23. Juni) 1824, page 495
Note provided by Johann Winkler: the text in the autograph of the Jensen song has been struck out (with a single stroke, so that it is still perfectly readable) and replaced by another hand, which the BSB lector ascribes to the composer's daughter Elsbeth; the text appears to be a translation from Turandot, Act 2 Scene 1 and reads as follows:
Erringen muss ich mir den höchsten Liebespreis, in meinem Herzen pocht die Sehnsucht schnell und heiß. Und königliches Blut rinnt in den Adern mir; nur unerhörter Zwang hält mich gefesselt hier. Getötet hast du mir den Bruder grausam schon, entreiße mir nicht auch den süßen Liebeslohn! Mit List dien' ich, mein Wort erfüll' ich treu. Wenn ich ihn mir gewann, mach' ich dir Schmerz aufs Neu'. Denn Liebe fühlst du schon, willst es nur nicht gesteh'n. O Himmel, ja, wer könnte ohne Lieb' ihn seh'n!
Text Authorship:
- by Wilhelm, Freiherr von Marsano (1797 - 1871), no title, appears in Wander-Lieder, no. 4 [author's text checked 1 time against a primary source]
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