Ich hört' ein Bächlein rauschen Wohl aus dem Felsenquell, Hinab zum Tale rauschen So frisch und wunderhell. Ich weiß nicht, wie mir wurde, Nicht, wer den Rath mir gab, Ich mußte gleich hinunter Mit meinem Wanderstab. Hinunter und immer weiter, Und immer dem Bache nach, Und immer frischer rauschte, Und immer heller der Bach. Ist das denn meine Straße? O Bächlein, sprich, wohin? Du hast mit deinem Rauschen Mir ganz berauscht den Sinn. Was sag ich denn von Rauschen? Das kann kein Rauschen sein: Es singen wohl die Nixen Dort unten ihren Reihn. Laß singen, Gesell, laß rauschen, Und wandre fröhlich nach! Es gehn ja Mühlenräder In jedem klaren Bach.
L. Berger sets stanzas 1-2, 4-6
J. Lang sets stanza 1
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View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten. Herausgegeben von Wilhelm Müller. Erstes Bändchen. Zweite Auflage. Deßau 1826. Bei Christian Georg Ackermann, pages 8-9; and with Sieben und siebzig Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten. Herausgegeben von Wilhelm Müller. Dessau, 1821. Bei Christian Georg Ackermann, pages 9-10.
First published in a slightly different version with the title Der Bach in Gaben der Milde. Viertes Bändchen. Mit Beiträgen von [...]. Für die Bücher-Verloosung "zum Vortheil hülfloser Krieger" herausgegeben von F. W. Gubitz. Berlin, 1818, page 215.
Text Authorship:
- by Wilhelm Müller (1794 - 1827), "Wohin?", appears in Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten 1, in Die schöne Müllerin, no. 3, first published 1818 [author's text checked 2 times against a primary source]
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