Hast du von den Fischerkindern Das alte Mährchen vernommen, Die auf dem schwanken Kahne Allein ins Meer geschwommen? Sie pflückten sich Wasserrosen, Sie sangen sich Lieder viele, Sie herzten und küßten einander Im süßen Wechselspiele. Sie haben den Strand verloren, Als sich der Tag entschwungen, Sie kehrten nimmer wieder, Ihr Name ist verklungen.-- Und weißt du: wir sind die Kinder, Die Maid du, ich der Knabe, Das Meer ist unsre Liebe, Die wird uns wohl zum Grabe!
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View text with all available footnotesConfirmed with Rheinisches Jahrbuch für Kunst und Poesie, herausgegeben von F. Freiligrath, C. Matzerath und K. Simrock, Erster Jahrgang, Köln: M. DuMont-Schauberg, 1840, pages 397-398, in which the poem is titled "Ahnung"; also confirmed with Gedichte von Wolfgang Müller, Frankfurt, 1847 (see footnotes below); and confirmed with Wolfgang Müller von Königswinter, Dichtungen eines Rheinischen Poeten, Erster Band, Leipzig: F.A. Brockhaus, 1871, page 82, in which the poem is titled "Von den Fischerkindern" (see footnote below).
Note for stanza 4 line 2: in the upper voice, Kinkel has "Die Maid bin ich, du der Knabe" and in the lower voice: "Die Maid bist du, ich der Knabe".
Text Authorship:
- by (Karl) Wolfgang Müller von Königswinter (1816 - 1873), appears in Dichtungen eines Rheinischen Poeten, in 1. Mein Herz ist am Rheine: Liederbuch, in 3. Melodien [author's text checked 3 times against a primary source]
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