by Emanuel, Freiherr von Bodman (1874 - 1946)
Sie singt
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
Our translations: ENG
Wenn ich in meinem Bette lieg', Draußen ist tiefe Nacht, Werd' ich von seinem Arm gewiegt, Bis ich die Augen zugemacht. Oft singt er mir dann Liedlein vor, Als wär' ich noch ein Kind, Und Dinge tauchen empor, Die lang vergessen sind: Ein hohler Baum am Wege, Ein Wasser unterm Stege, Die große Weide vor der Stadt, Die im Frühling so viele Kätzchen hat, Trollblumen auf der Wiese Und unsre schwarze Kuh, die Lise. Ich denke dann bei mir allein, Ich werd' einmal so singen, Der Mond sieht zu. Mein Lied wird aber in zwei klein- kleine Ohren dringen . . . Du Liebe du!
View text with all available footnotes
Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Bertram Kottmann , Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
Confirmed with Emanuel von Bodman, Neue Lieder, München: Albert Langen Verlag für Litteratur und Kunst, 1902, page 93.
Text Authorship:
- by Emanuel, Freiherr von Bodman (1874 - 1946), "Sie singt:" [author's text checked 1 time against a primary source]
Go to the general view
Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Bertram Kottmann , Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2019-05-10
Line count: 20
Word count: 107