by August von Platen-Hallermünde (1796 - 1835)
Duften nicht die Laubengänge?
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Language: German (Deutsch)
Duften nicht die Laubengänge? Hör' ich nicht die Wipfel säuseln, Linde Maienwinde kräuseln Den umbüschten stillen Rhein; Daß mich nicht der Mittag senge, Winken mir verstohl'ne Schatten, Rosenhage, Veilchenmatten, Aber ach, ich bin allein! Unterm blattgewebten Teppich Hör' ich Nachtigallen schlagen, Und die leichtern Echo tragen Ihre Töne durch den Hain; Längs der Eiche dehnt sich Eppich, Wassernymphen lockt die Quelle, Wo mit Welle lispelt Welle, Aber ach, ich bin allein.
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View text with all available footnotesConfirmed with Gesammelte Werke des Grafen August von Platen, Stuttgart und Tübingen: J.G. Cotta'scher Verlag, 1839, page 4."
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- by August von Platen-Hallermünde (1796 - 1835), "1815", appears in Lieder und Romanzen [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
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