by Christian Reinhold (1813 - 1856)
Frühling ist gekommen
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Language: German (Deutsch)
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Frühling ist gekommen, Wie so lieb und hold! Siehst Du auch beklommen, In sein junges Gold? Rauschen Dir die Tannen, Durch den Traum wohl auch! Und Du fragst von wannen Kommt der Zauberhauch? Wachten alte Lieder Dir im Herzen auf! Goldne Tage wieder Steigen sie herauf! Wandelst im Gedanken, Wieder Du am See! Siehst den Nachen schwanken, Voller Lust und Weh? Siehst den Dichter fahren Und die Sängerin, Rosen in den Haaren, Fragen nicht wohin? Träume liebes Mädchen! Götter sind zur Hand, Und des Traumes Fädchen Wird zum starken Band!
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View text with all available footnotesConfirmed with Christian Reinhold Köstlin’s poetry manuscripts, Z 4131, poem 34, Deutsches Literaturarchiv, Marbach, Germany.
Text Authorship:
- by Christian Reinhold (1813 - 1856), no title, subtitle: "14. März", written 1841 [author's text checked 1 time against a primary source]
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