by Edith Ronsperger (1880 - 1921)
Dies eine kann mein Sehnen nimmer fassen
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
Dies eine kann mein Sehnen nimmer fassen, daß nun von mir zu dir kein Weg mehr führe, daß du vorübergehst an meiner Türe in ferne, stumme, ungekannte Gassen. Wär' es mein Wunsch, daß mir dein Bild erbleiche, wie Sonnenglanz, von Nebeln aufgetrunken, wie einer Landschaft frohes Bild, versunken im glatten Spiegel abendstiller Teiche? Der Regen fällt. Die müden Bäume triefen. Wie welkes Laub verwehn viel Sonnenstunden. Noch hab' ich in mein Los mich nicht gefunden und seines Dunkels uferlose Tiefen.
About the headline (FAQ)
View text with all available footnotesText Authorship:
- by Edith Ronsperger (1880 - 1921) [author's text not yet checked against a primary source]
Go to the general view
Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
Line count: 12
Word count: 81