by Johann Ludwig Uhland (1787 - 1862)
Die Vätergruft
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
Our translations: FRE
Es ging wohl über die Heide Zur alten Kapell' empor Ein Greis in Waffengeschmeide Und trat in den dunkeln Chor. Die Särge seiner Ahnen Standen der Hall' entlang, Aus der Tiefe thät ihn mahnen Ein wunderbarer Gesang. »Wohl hab' ich euer Grüßen, Ihr Heldengeister, gehört; Eure Reihe soll ich schließen. Heil mir! ich bin es wert!« Es stand an kühler Stätte Ein Sarg noch ungefüllt; Den nahm er zum Ruhebette, Zum Pfühle nahm er den Schild. Die Hände thät er falten Aufs Schwert und schlummert' ein; Die Geisterlaute verhallten, Da mocht' es gar stille sein.
View text with all available footnotes
Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Johann Winkler
Confirmed with Uhlands ausgewählte Gedichte, Fünfte Auflage, Stuttgart, Verlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung, 1891, pages 17-18
Note: modernized spelling would change "thät" to "tät"
Text Authorship:
- by Johann Ludwig Uhland (1787 - 1862), "Die Vätergruft", written 1805, appears in Balladen und Romanzen [author's text checked 1 time against a primary source]
Go to the general view
Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Johann Winkler
This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
Line count: 20
Word count: 101