Untreu und Trost
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Language: German (Deutsch)
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Da drob'n auf jener Linden Schlief ich und ruht des Nachts Bei mei'm Feinsliebchen oben Die ganze Nacht. Die Blätter von der Linde, Die fielen all auf mich. Wenn mich mein Schatz verlassen thut hat, Das kränket mich. Daß mich mein Schatz verlassen hat, Das kommt daher: Sie dacht sich zu verbessern, Betrog sich gar sehr. Und wenn sie mich verlassen hat, Was scheer ich mich denn drum? Wer weiß, ob ich und sie einmal Zusammen kumm. Das Ringlein, das du von mir hast, Steck' du's an deine Hand, Ich bin einmal dein Schatz gewest, Das macht dir keine Schand.
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Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
Confirmed with Dr. O.L.B. Wolff (ed.), Hausschatz der Volkspoesie. Sammlung der vorzüglichsten und eigenthümlichsten Volkslieder aller Länder und Zeiten, Dritte Auflage, Leipzig: Verlag von Otto Wigand, 1850, page 137.
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