by Anna (Nuhn) Ritter (1865 - 1921)
Die Nacht ist keines Menschen Freund
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Language: German (Deutsch)
Die Nacht ist keines Menschen Freund -- Was flüsterst du von Treue? Der Mond erblaßt, der Morgen graut . . . Am Bette sitzt die Reue. Die Reue ist ein häßlich Weib Und möcht' mich wohl verderben -- Reiß mir das Herz nicht aus dem Leib, Ich will ja noch nicht sterben. Mein Blut ist heiß, dein Mund so süß . . . O Gott, wie kannst du küssen! Das hat die Sommernacht gethan, Daß wir versinken müssen.
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View text with all available footnotesConfirmed with Anna Ritter, Gedichte, Neunte Auflage, Stuttgart und Berlin: J.G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger, 1900, page 168.
Text Authorship:
- by Anna (Nuhn) Ritter (1865 - 1921), "Das hat die Sommernacht gethan", appears in Gedichte, in 3. Nach Jahren, no. 6 [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2004-01-20
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