by Karl Friedrich Müchler (1763 - 1857)
Was zieht zu deinem Zauberkreise
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Language: German (Deutsch)
Was zieht zu deinem Zauberkreise Mich unwillkürlich hin? Was seufzt in meinem Busen leise, Daß ich nicht glücklich bin? Mein Herz fängt stärker an zu schlagen, Wenn dich mein Blick ersieht; Ich wag' es kaum mir selbst zu sagen, Was hin zu dir mich zieht. Wohin ich flieh' mit meinem Kummer, Verfolgt mich auch dein Bild; Es schwebt mir vor, wenn matter Schlummer Mein tränend Aug' umhüllt, Es folgt mir nach im Weltgewühle, Wie in der Einsamkeit. Ich fühl's, nur an des Lebens Ziele Find' ich Zufriedenheit. Bald möcht' ich vor dir niederknien Und alles dir gesteh'n, Bald möcht' ich zitternd vor dir flieh'n Und dich nie wieder sehn'! Ich seufz' und weine laut, Wenn leise der Warnung Stimme spricht: "Entflieh' aus ihrem Zauberkreise!" Ich will, und kann es nicht
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View text with all available footnotesConfirmed with Karl Müchler's Gedichte, Zweiter Band, Berlin: Wilhelm Ömigke, 1802.
Text Authorship:
- by Karl Friedrich Müchler (1763 - 1857), "Liebe" [author's text checked 1 time against a primary source]
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