by Karl Isidor Beck (1817 - 1879)
Rinne, rinne leise
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Language: German (Deutsch)
Rinne, rinne leise Meine Thräne du Im gewohnten Gleise Meinem Busen zu. Auf meinen Wangen magst du sehn, Ob frisch noch da die Rosen stehn? Rinne, rinne leise Meine Thräne du! Thräne, nicht vergebens Bist du voll und groß: Schwimmt doch meines Lebens Glück in deinem Schooß. Es schwimmt in dir so viel, so viel, Mein Lieben und mein Saitenspiel -- Thräne, nicht vergebens Bist du voll und groß! Immer magst du fallen, Bist die letzte nicht: Meine Lippen lallen Wohl noch manch Gedicht, Und meine Liebe sinnt und wacht, Und träumt von ihr bei Tag und Nacht -- Bist du schon gefallen? Bist die letzte nicht!
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- by Karl Isidor Beck (1817 - 1879), "Eine Thräne", appears in Stille Lieder, in Lieder der Liebe: Sein Tagebuch, no. 3 [author's text checked 1 time against a primary source]
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