by Ernst Friedrich Georg Otto, Freiherr von der Malsburg (1786 - 1824)
An dem Ufer sitz ich da!
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Language: German (Deutsch)
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An dem Ufer sitz ich da! Wellen, wie ihr eilet! Ach, ihr kommt dem Ort so nah, Wo mein Mädchen weilet. Dort blickt sie in euch hinein, Wellen, nehmet Flügel, Lasset keine andre seyn Meiner Liebsten Spiegel. Rosen sucht das süße Kind Sich zur Busenschleife, Rose, Rose, komm geschwind, Daß sie dich ergreife. Und daß meiner Königin Kein Geschmeide fehle, Sende, Sehnsucht, Perlen hin, Perlen aus der Seele. Aber fischt sie euch im Scherz, Händchen weiß als Hamen, Und sie steckt euch an ihr Herz, Sagt ihr meinen Namen. Sagt ihr, daß ich fern von ihr Nicht mehr weiß zu bleiben, Und ein Schiff mich selbst von hier Bald zu ihr wird treiben.
J. Lang sets stanzas 1-3, 6
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View text with all available footnotesConfirmed with P.C., Ernst Friedrich Georg Otto's von der Malsburg Poetischer Nachlaß und Umrisse aus seinem innern Leben, Cassel: In Commission bei J.J. Bohné, 1825, pages 124-125.
Text Authorship:
- by Ernst Friedrich Georg Otto, Freiherr von der Malsburg (1786 - 1824), "Wasser", appears in Poetischer Nachlaß und Umrisse aus seinem innern Leben, in Vermischte Gedichte, in Vier Lieder, no. 2 [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2006-06-25
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