by Johann Georg Jacobi (1740 - 1814)
Komm, Liebchen! es neigen
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Language: German (Deutsch)
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Komm, Liebchen! es neigen Die Wälder sich dir; Und alles mit Schweigen Erwartet dich hier. Der Himmel, ich bitte, Von Wölkchen wie leer! Der Mond in der Mitte, Die Sternlein umher! Der Himmel im glatten Umdämmerten Quell! Dies Plätzchen im Schatten, Dies andre so hell! Im Schatten, der Liebe Dich lockendes Glück; Dir flüsternd: Es bliebe Noch vieles zurück. Es blieben der süßen Geheimnisse viel; So festes Umschliessen; So wonniges Spiel! Da rauscht es! da wanken Auf jeglichem Baum Die Aeste; da schwanken Die Vögel im Traum. Dies Wanken, dies Zittern Der Blätter im Teich -- -- O Liebe! dein Wittern! O Liebe, dein Reich!
J. Lang sets stanzas 1-6, 1, 7
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View text with all available footnotesConfirmed with Iris, Des achten Bandes drittes Stück, Berlin: bey Haude und Spener, 1776, pages 960-961; title in this edition is "Abends". Later publications use "Einladung".
Text Authorship:
- by Johann Georg Jacobi (1740 - 1814), appears in Iris [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2006-11-13
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