by Heinrich Leuthold (1827 - 1879)
Komm, ambrosische Nacht, ströme dein...
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Language: German (Deutsch)
1. Komm, ambrosische Nacht, ströme dein Silberlicht Weich und träumerisch aus über das ew'ge Meer! Wieg in seligen Frieden Dieses müdegehetzte Herz! Spinnst du wieder, wie einst, lieblicher Gott des Traums, Goldne Fäden um mich? Rührt die Erinnerung Sanft die Saiten der Seele, Oder kommst du, Erhabne, selbst? 2. Leise, schüchternen Tritts, wie sich der Liebe Glück Einst dem Knaben genaht, nahet die Göttliche, Und das heilige Feuer Schürt sie wieder im Busen mir. Was das Leben dir auch oder der Tod dir nahm, Blieb die Muse dir treu - nimmer verarmt ein Herz, Dem das Leid in Gesängen Auszuströmen ein Gott verlieh.
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- by Heinrich Leuthold (1827 - 1879), "Die Muse" [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Harry Joelson
This text was added to the website: 2007-11-13
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