by Moritz Hartmann (1821 - 1872)
Und kommst du nicht am Tage
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Language: German (Deutsch)
Und kommst du nicht am Tage, So komm im Traum zu mir; Gewiß, gewiß, ich sage Dir tausend Dank dafür. Komm immer so wie heute, Da ich entschlummert kaum, Wie holdes Brautgeläute Erklang mein ganzer Traum. Wohl sind noch meine Lider, Wie ich erwache, feucht -- Doch komme immer wieder: Vor Glück weint' ich vielleicht. Ich fleh' es wie mit Kosen Der Nachtigall Gebet Vom jungen Frühling Rosen In kalter Nacht erfleht. O, komm mit aller Plage, Die du mir schon gebracht, Und kommst du nicht am Tage, So komm im Traum der Nacht.
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View text with all available footnotesConfirmed with Moritz Hauptmann, Gesammelte Werke. Erster Band, Stuttgart, Verlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung, 1874, page 204.
Note for stanza 3, line 4, word 2: in the Draesecke score, the word "Freud" is given in parentheses as an alternative to "Glück".
Text Authorship:
- by Moritz Hartmann (1821 - 1872), no title, appears in Schatten. Poetische Erzählungen, in 4. Intermezzo (Tagebuchblätter), no. 9 [author's text checked 1 time against a primary source]
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This text was added to the website: 2007-07-16
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