by Georg Scherer (1824 - 1909)
Die Stunde sei gesegnet
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Language: German (Deutsch)
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Die Stunde sei gesegnet In Zeit und Ewigkeit, Da du mir bist begegnet In meiner Einsamkeit. Ich stund im Weltgetriebe Verlassen und verkannt, Du aber hast voll Liebe Den Blick mir zugewandt. Du hast zu mir gesprochen So süß, so wunderbar, Und hast den Bann gebrochen, Dem ich verfallen war. Du küßtest mir die Schmerzen Vom kampfesmüden Haupt, Gabst Frieden meinem Herzen, Den mir die Welt geraubt. Und manch geknicktes Streben Hebt nun voll Lenzeslust Das Haupt zu neuem Leben, Von dem es nie gewußt. Laß mich dein Auge küssen, Das mir solch Heil gebracht! Es wird mir leuchten müssen Durch aller Zukunft Nacht.
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View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte von Georg Scherer, vierte, vermehrte Auflage, Stuttgart, Leipzig, Berlin, Wien: Deutsche Verlags-Anstalt, 1894, pages 61-62
"Den Bann hast du gebrochen,Dem ich verfallen war,
Da du zu mir gesprochen
So süß und wunderbar."
Text Authorship:
- by Georg Scherer (1824 - 1909), "Die Stunde sei gesegnet", appears in Gedichte von Georg Scherer, in 1. Erstes Buch, in Lieder [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2007-09-02
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